Wohnung gekündigt - Mieterin greift zum Brieföffner

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Nach ihrer Kündigung hat eine rau ihren Vermieter mit einem Brieföffner (Archivbild) angegriffen. 

München - Wenige Tage nach Kündigung ihrer Wohnung hat eine 43-Jährige ihren Vermieter mit einem Brieföffner angegriffen.

Der Mann konnte jedoch ausweichen. Die Staatsanwaltschaft hat der Mieterin am Dienstag vor dem Münchner Schwurgericht zwar versuchten Totschlag vorgeworfen, ging aber zugleich von einem schuldunfähigen Zustand aus. Bei der seit Jahren alkoholabhängigen Frau hat sich nach dem vorläufigen Gutachten eines Psychiaters eine psychotische Störung entwickelt.

Das Gericht muss nun über die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus entscheiden, in dem sie seit der Tat bereits vorläufig untergebracht ist.

Der Staatsanwaltschaft zufolge hat es zwischen der Mieterin und dem Wohnungseigentümer, der im Nachbarhaus lebt, häufig Streit wegen ihres Verhaltens unter Alkoholeinfluss gegeben. Schließlich kündigte der Vermieter der 43-Jährigen. Kurz danach im Dezember traf die Frau auf den Vermieter vor dessen Wohnung. Als er sie zum Gehen aufforderte, soll sie zunächst mit der Faust nach ihm geschlagen haben und bei seiner Abwehr zu Boden gegangen sein. Wenig später kehrte sie mit einem Brieföffner zurück.

lby

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