Sanierung am Klinikum Schwabing

Wohnungen für Pflegekräfte: München muss selbst bauen - trotz angespannter Finanzlage

Der Haupteingang des Klinikums Schwabing in München.
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Das Klinikum Schwabing wird umgebaut und saniert.

Die Stadt muss die Wohnungen für Pflegekräfte am Klinikum Schwabing selbst finanzieren. Offenbar fand sich kein Investor, der bereit war, die beiden denkmalgeschützten früheren Bettenhäuser 1 und 2 umzubauen, die zwischen 1907 und 1909 errichtet wurden.

Insgesamt sollen bei der Sanierung des Klinikums 132 Wohnungen in unterschiedlichen Größen entstehen. Die Vermietung ist an den Arbeitsvertrag gekoppelt. Als Mieter kommen Mitarbeiter der Klinik und der Münchenstift infrage. Bis 2025 soll der Umbau der Bettenhäuser abgeschlossen sein, knapp 61 Millionen Euro wird er kosten. Zusätzlich wird es eine Kindertagesstätte geben. Der Kommunalausschuss befasst sich am Donnerstag mit dem Thema.

Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD) sagte: „Nur klatschen ist uns zu wenig: Pflegekräfte leisten eine gesellschaftlich immens wichtige Aufgabe. Sie brauchen aber nicht nur unsere Anerkennung, sondern müssen sich das Leben in München auch leisten können.“ Deshalb investiere die Stadt viel Geld in die Schaffung von günstigen Wohnungen. „Und deshalb unterstützen wir auch den Umbau der beiden Bettenhäuser in Schwabing trotz finanziell schwieriger Zeiten für die Stadt.“

SPD-Vize Kathrin Abele richtete einen Appell an Arbeitgeber, sich ebenfalls im Werkswohnungsbau zu engagieren. „Nur gemeinsam kann es gelingen, Härten auf dem Wohnungsmarkt abzufedern und dafür zu sorgen, dass unsere Stadt lebens- und liebenswert für alle bleibt.“

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