Wohnungseinbrüche beschäftigen Kripo

München - Eine regelerechte Einbruchsserie im Münchner Stadtzentrum und Osten hält die Kriminalpolizei auf Trab. Und eines ist immer gleich: Es ist Brachialgewalt im Spiel.

Mehrere Wohnungseinbrüche in den Stadtteilen Nymphenburg, Trudering und Lehel beschäftigen die Münchner Kriminalpolizei.

Einbruch 1: Der erste Fall ereignete sich zwischen dem 25. Oktober und dem 3. November, 13.30 Uhr. Unbekannte Täter brachen in diesem Zeitraum die Wohnungstür einer Souterrainwohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Hanfstänglstraße auf und gelangten so in die Räume, die sie komplett nach Stehlenswertem durchsuchten. Mit Schmuck, Bargeld und Uhren im Wert von mehreren Tausend Euro konnten die Täter unerkannt entkommen.

Einbruch 2: In der Zeit zwischen Allerheiligen, 1. November, 12.00 Uhr, bis Donnerstag, 3. November, 18.00 Uhr, war ein Einfamilienhaus an der Hirschgartenallee das Ziel dreister Wohnungseinbrecher. Der oder die Täter brachen mit brachialer Gewalt ein Fenster auf und konnten so in das Haus eindringen. Sie durchsuchten sämtliche Räume und konnten auch hier mit Schmuck, Uhren und Bekleidung im Wert von mehreren Tausend Euro entkommen.

Einbruch 3: Wiederum eine Souterrainwohnung in einem Mehrfamilienhaus, dieses Mal in der Tangastraße in Waldtrudering gelegen, war am Donnerstag, 3. November, das Ziel von Einbrechern. Im Zeitraum zwischen 06.30 Uhr und 19.30 Uhr brachen sie mit massiver Gewalt eine rückseitige Terrassentür auf. In den Räumen wurden sämtliche Schränke und Behältnisse geöffnet, wobei die Einbrecher auf einen kleinen, schwarzen Panzerwürfel stießen, den sie mitnahmen. In dem Panzerwürfel befanden sich Schmuck und persönliche Gegenstände.

Einbruch 4: Der letzte bekannt gewordene Fall ereignete sich in den Mittagsstunden des Donnerstags, 3. November. Zwischen 11.15 Uhr und 14 Uhr war die Wohnungsinhaberin, eine 61- jährige Rentnerin, nicht in ihrer Wohnung an der Liebigstraße. In diesem Zeitraum brachen der oder die Täter die im zweiten Stock gelegene Wohnung mit massiver Gewalt auf und durchsuchten in den Räumen sämtliche Schränke und Behältnisse. Hier erbeuteten sie Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro.

Zeugenaufruf: Personen, die Angaben zu den vier beschriebenen Einbrüchen machen können oder verdächtige Personen im Bereich der Hanfstänglstraße, Hirschgartenallee, Tangastraße oder der Liebigstraße bemerkt haben, werden gebeten, sich bei der Münchner Kriminalpolizei, Kommissariat 53, Tel.-Nr. 089/2910-0, oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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