Wohngesellschaften: OB Ude meldet Rekord

München - Die Wohngesellschaften der Stadt wachsen: Im kommenden Jahr wird jeder zehnte Münchner bei GWG und Gewofag zur Miete leben. OB Christian Ude meldet ­einen Rekord.

Die beiden Unternehmen übernehmen am 1. Januar genau 3102 Apartments aus dem Bestand der Stadt, neue Wohnungen bekommt München in diesem Zug also nicht. Damit gehören GWG und Gewofag künftig 56 321 Wohnungen, weitere 2000 Unterkünfte etwa der Kliniken sollen 2012 dazukommen. Noch einmal 4200 Wohnungen anderer Eigentümer verwalten die städtischen Gesellschaften. Macht unterm Strich 62 000 Wohnungen. Außerdem wollen die Unternehmen weiter jährlich rund 500 geförderte Bleiben bauen.

OB Christian Ude lobte GWG und Gewofag als „Inseln der Stabilität“. Der Bestand erreiche ­einen Rekord: Zum Beginn seiner Amtszeit 1993 habe der Bestand bei 40 000 gelegen. Die Mieter profitieren weiter vom Konzept der sozialen Mieten. Die GWG vermietet im Schnitt für 6 Euro pro Quadratmeter kalt, die Gewofag für 6,30 Euro. Mieterhöhungen sind auf höchstens 15 Prozent alle drei Jahre begrenzt, obwohl 20 Prozent erlaubt sind.

dac.

Rubriklistenbild: © Schlaf

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