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XXXL-Zoff auf der Theresienhöhe

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Die jüngste Demonstration auf dem Marienplatz © Ralf Kruse

München - Die Schließung des XXXLutz-Möbelhauses auf der Theresienhöhe sorgt bei der Gewerkschaft ver.di für Ärger. Die Vorwürfe gegen die Unternehmensführung sind gewaltig.

Am Dienstag haben die Verhandlungen über einen Sozialplan begonnen – aber die Ausgangslage ist alles andere als einfach …  Sprecher Dirk Nagel wirft der Unternehmensführung vor, protestierende Mitarbeiter gefilmt zu haben. Und: „Es geht nur um den Profit.“

Hintergrund sind Drohungen der örtlichen Unternehmensführung. Laut ver.di hieß es seitens ­XXXLutz, man werde sich nicht scheuen, wegen Verletzung der Markenrechte Schadensersatzansprüche geltend zu machen, falls Demonstranten einen roten Stuhl oder die Bezeichnung XXXL verwendeten.

Die Unternehmensführung in Würzburg distanziert sich „von dem Schreiben der lokalen Geschäftsführung“. Ein Firmensprecher zur tz: „Wir sind an einer fairen Lösung interessiert.“ Demnach erhalten die 160 betroffenen Mitarbeiter ihren vollen Lohn bis zur Erstellung eines Sozialplans. In den Räumen auf der Schwanthalerhöhe entstehe ein Einkaufszentrum: „Es gibt dann zwei bis dreimal so viel Arbeitsplätze bis bisher.“

Ebu

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