Yes: Und proggt und proggt und…

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Yes in der Tonhalle

München - Nach gefühlten tausend Besetzungswechseln proggen Yes noch immer. Am Samstag in der Tonhalle zweieinhalb Stunden lang: die Konzertkritik.

Seit wann spielt Günter Beckstein bei Yes? Kleiner Scherz, liebe Prog-Gemeinde, Keyboard-Rückkehrer Geoff Downes sieht nur so aus wie unser Kurzzeit-Landesvater. Ganz zu schweigen davon, dass es der Mittelfranke mit der Progressivität eh nicht so hatte.

Ganz im Gegensatz zu Yes. Die Altbriten um Bass-Majestät Chris Squire (63) haben den Progrock mit Alben wie Fragile und Close to the Edge (beide von 1972) quasi definiert. Und nach gefühlten tausend Besetzungswechseln proggen sie noch immer. Am Samstag in der Tonhalle zweieinhalb Stunden lang. Mit einer Spielfreude, die einfach nur glücklich macht. Songs vom neuen Album Fly from here gehen Hand in Hand mit 70er-Klassikern, auch für den Radiohit Owner of a lonely Heart sind sich Yes nicht zu schade. Merke: Qualität ist nie uncool.

L. Krammer

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