Knüppelhartes Urteil

Zehn Jahre Knast für den Friedhofs-Vergewaltiger

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Manuel C. gilt als rückfall-gefährdet – der Richter ordnete deshalb die Sicherungsverwahrung an.

München - Knüppelhartes Urteil gegen Manuel C. (30): Das Landgericht sprach ihn schuldig der besonders schweren Vergewaltigung. Er muss zehn Jahre in den Knast,

Manuel C. hatte sich am 30. März 2013 an der damals erst 17-jährigen Susanne K. brutal vergangen. Das Mädchen sprach er zunächst an einer Parkbank an der Thalkirchner Straße an und vergewaltigte sie später auf einem Grabstein am Alten Südfriedhof. Weil Manuel C. Wiederholungstäter ist und als rückfallgefährdet gilt, ordnete Richter Stephan Kirchinger außerdem die Sicherungsverwahrung an. C. wird also weggesperrt!

„Immer wenn Sie Frust haben, entladen Sie sich bei sexuellen Übergriffen auf eine Frau“, begründete Richter Stephan Kirchinger gegenüber Manuel C., der nur drei Monate nach seiner letzten Haft wieder zum Vergewaltiger wurde. Im Prozess habe Aussage gegen Aussage gestanden. Dennoch sei die Tat bis in die Details eindeutig nachweisbar. So auch, dass Manuel C. sein jugendliches Opfer mit einer Spritze bedroht hatte, bevor er sie vergewaltigte. „Auf dem Rücken liegend zog sie die Beine an, um sich gegen den Angriff zu wehren“, beschrieb Kirchinger. Susanne K. galt ihm als „zuverlässige und gute Zeugin. Für eine Falschbelastung gab es keine Hinweise.“ Sie leidet psychisch noch erheblich unter der Tat. Ihr Peiniger aber entschuldigte sich nicht.

Andreas Thieme

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