Zentrale Gedenkfeier zum Olympia-Attentat

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Zwei ausgebrannte Hubschrauber stehen 1972 nach dem Olympia-Attentat auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck.

Fürstenfeldbruck - Die zentrale Gedenkfeier zum 40. Jahrestag des Münchner Olympia-Attentats von 1972 ist am 5. September im Fliegerhorst Fürstenfeldbruck vorgesehen.

Dies hat das Landratsamt Fürstenfeldbruck am Freitag mitgeteilt. “Das Entsetzen, die Trauer und der Schmerz, insbesondere der Angehörigen der 12 Opfer sind auch vier Jahrzehnte nach dem schrecklichen Attentat, das in Fürstenfeldbruck so grausam endete, nicht vergessen“, erklärte Landrat Thomas Karmasin (CSU).

Der Landrat hatte sich der Mitteilung zufolge mit Charlotte Knobloch, der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde für München und Oberbayern, auf die bundesweit zentrale Gedenkfeier in Fürstenfeldbruck verständigt. Die Detailplanung soll in enger Absprache mit der Kultusgemeinde erfolgen.

Abu Daud und das Olympia-Attentat von 1972

Abu Daud und das Olympia-Attentat von  1972

Bei den Olympischen Spiele 1972 in München waren acht Mitglieder der palästinensischen Terrororganisation “Schwarzer September“ bei der israelischen Mannschaft eingedrungen und hatten elf Teammitglieder als Geiseln genommen. Dabei werden zwei israelische Sportler getötet. Beim späteren Befreiungsversuch durch die Polizei am Flughafen Fürstenfeldbruck starben neun israelische Sportler, ein deutscher Polizist sowie fünf der acht Geiselnehmer.

dpa

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