Zertrümmerte Zugfenster - Polizei rätselt

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Die Polizei rätselt, wie es zu der starken Beschädigung der Fenster kommen konnte.

München - Zwei stark beschädigte Zugfenster geben derzeit in München Rätsel auf. Die Bundespolizei ermittelt. Der Verdacht: Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr.

Am Sonntag meldete die Transportleitung der Deutschen Bahn der Bundespolizei, dass zwei Wagen des Regionalexpresses von Salzburg nach München an den Außenscheiben stark beschädigt wurden.

Die erste Beschädigung an einem Wagen fiel dem Zugbegleiter auf der Fahrt des Zuges als RE 79024 gegen 14 Uhr vor der Ankunft in München auf, die zweite nach der erneuten Ankunft in München gegen 19 Uhr.

Die beiden beschädigten Wagen wurden ausgesetzt. Die Bundespolizei hat die Fenster zur Spurensuche sichergestellt. Die Schäden geben deshalb Rätsel auf, weil nicht ersichtlich ist, ob die Beschädigungen von innen oder außen erfolgten. Wurfkörper konnten nicht gefunden werden.

Um zu klären, wie es zu den Schäden gekommen ist, sucht die Bundespolizei nun nach Zeugen. In Frage kommen Reisende aus drei Zuggarnituren, nämlich:

RE 79024 (Abfahrt Salzburg 12:09 Uhr - Ankunft München 14:17)

RE 79023 (Abfahrt München 14:46 Uhr - Ankunft Salzburg 16:42 Uhr)

RE 79036 (Abfahrt Salzburg 17:09 Uhr - Ankunft München 19:11 Uhr)

Hinweise erbittet die Bundespolizeiinspektion München unter der Rufnummer 089/515550-0.

mm

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