Übergangsquartier für die Philharmoniker

Zieht der Gasteig ins Aubinger Kraftwerk?

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Schwingt Valery Gergiev den Taktstock bald in einem alten Heizkraftwerk? Zumindest gibt es diese Idee.

München - Ziehen die Philharmoniker vom Gasteig für fünf Jahre nach Aubing? Das Heizkraftwerk an der Rupert-Bodner-Straße soll eine Option für ein Übergangsquartier sein.

„Es gibt Überlegungen, das Gebäude als Interims-Spielstelle nutzbar zu machen“, sagt Allguth-Geschäftsführer Michael Amberger laut der Zeitung Hallo München.

Das Unternehmen aus Gräfelfing hatte die Halle mit 20.000 Quadratmeter großem Areal im Jahr 2005 von der Bahngesellschaft Vivico erworben. Allguth wollte dort 2006 seine Firmenzentrale einrichten. Zum Baubeginn kam es allerdings nicht. Momentan steht das denkmalgeschützte Gebäude leer. „Für uns wäre es eine schöne Option, wenn die Philharmoniker für einen begrenzten Zeitraum einziehen würden“, sagt Amberger. „Bis eine Entscheidung dafür gefallen ist, werden wir uns aber noch gedulden müssen.“

Der Gasteig soll saniert werden, die Philharmoniker könnten so lange nach Aubing.

Der Gasteig soll ab 2020 für rund 480 Millionen Euro saniert werden – sofern dafür noch Geld da ist. Wegen des Haushaltslochs heißt es in Rathaus-Kreisen, die Gasteig-Sanierung könnte verschoben werden. Kommt es dennoch so weit, brauchen die Philharmoniker für bis zu fünf Jahre Bauzeit ein Übergangsquartier – und das womöglich in Aubing.

Marie-Anne Hollenz

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