Zieht die Milchbar weiter?

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Die Milchbar-Macher in Schampus-Laune: Jakob und Florian Faltenbacher geben gerne mal

München - Die Wiesn war so gut wie nie in der Milchbar. Kein Grund für die Betreiber, die Location demnächst zu verlassen, so wie er es im Frühsommer angekündigt hatte. Wir haben nachgefragt. 

Sechs Wochen Enthaltsamkeit hat sich Florian Faltenbacher verordnet. „Das mach ich jedes Jahr nach dem Oktoberfest.“ Darum hat er auch beim traditionellen Wiesn-Dank-Fest in seiner Milchbar am vergangenen Freitag die Finger von den Spirituosen gelassen, auf die er seine Gäste jedes Jahr einlädt, wenn es während des Oktoberfests „zu keinen Schlägereien oder anderen Zwischenfällen bei uns“ kam.

Im Gegenteil, die Wiesn war so gut wie nie in der Milchbar. Kein Grund also für ihn und seinen Bruder Jakob, die Location demnächst zu verlassen, so wie er es im Frühsommer angekündigt hatte. Damals sagte er der tz, es sei ja kein Geheimnis, dass sie mit ihrer Milchbar alle vier bis fünf Jahren umziehen, um den Laden für die Gäste „zu refreshen“. 1997 Eröffnung im damaligen Kunstpark Ost (heute: Kultfabrik), 2003 Wechsel ins benachbarte Optimolwerk, seit 2008 in der Innenstadt. Wäre also bald wieder an der Zeit ...

Gerüchte, wonach die Faltenbachers bereits eine neue Heimat nicht fern der alten in der Sonnenstraße im Auge haben, will Florian beim Pfefferminztee nicht kommentieren. Sein Bruder Jakob hingegen dementiert vehement. „Da ist nichts dran.“

Derzeit haben die beiden mit der im August kurzfristig geschlossenen Elli-Disco auch eine andere Baustelle zu beackern. „Es war einfach eine wirtschaftliche Notwendigkeit“, sagt Florian Faltenbacher. Bis Jahresende wird der Club unter dem neuen Namen Elisen 3 tage- bzw. nächteweise an Party-Veranstalter vermietet. Anfang nächsten Jahres wollen die Brüder voraussichtlich wieder selbst eröffnen.

Thomas Oßwald

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