Im Klinikviertel in der Ludwigsvorstadt

Krankenschwester ausgeraubt

München - Im Klinikviertel in der Ludwigsvorstadt ist eine Krankenschwester ausgeraubt worden. Ein 33-Jähriger entriss ihr den Rucksack und zerstörte ihr Handy vor ihren Augen.

Eine 29-jährige Krankenschwester wollte am Sonntag, 29. Juli, gegen 6 Uhr, vor ihrem Dienstbeginn noch eine Zigarette rauchen und stand deshalb am Zugang zur Notaufnahme in der Ziemssenstraße.

Dort wurde sie von einem sichtlich alkoholisierten 33-jährigen Münchner angepöbelt und aufgefordert, ihm ihren Rucksack zu übergeben. Als ihm die 29-Jährige diesen nicht gab, packte der 33-Jährige sie am Handgelenk und riss ihr den Rucksack weg. Dann durchsuchte er ihn, entnahm daraus das Handy, warf es zu Boden und trat mehrmals gegen das Gerät, so dass es beschädigt wurde.

Anschließend nahm er noch eine angebrochene Schachtel Zigaretten an sich und flüchtete. Die geschockte Krankenschwester wurde nicht verletzt, sie wird sich aber aufgrund der psychischen Belastung in ärztliche Behandlung begeben. Der 33-jährige Räuber konnte noch in Tatortnähe vorläufig festgenommen werden. Das Raubgut wurde bei ihm sichergestellt.

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