Zollfahnder schlagen auf A8 zu

Diese "Taschenlampen" sind Elektroschocker 

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Vier Elektroschocker, davon zwei als Taschenlampe getarnt, sowie eine Softairpistole mit Laserzielvorrichtung wollte ein Reisender von Serbien nach Deutschland einführen.

München - Ein Mann wollte zwei als Taschenlampen getarnte Elektroschocker nach Deutschland schmuggeln. Doch auf der Autobahn fiel er der Polizei in die Hände. Die Beamten fanden in seinem Wagen schließlich noch mehr Erstaunliches.

Anfang der Woche haben Zöllner auf der Autobahn A 8 ein Auto einer Kontrolle unterzogen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten zunächst eine Taschenlampe fest. Der 32-jährige Mann behauptete, dass es sich hierbei um eine „normale“ Lampe handle. Bei der genaueren Überprüfung haben die Zöllner jedoch einen extra Schaltknopf entdeckt, bei dessen Betätigung sich am Ende der Lampe eine elektrische Spannung entlädt.

Bei der weiteren Überprüfung konnten die Beamten insgesamt fünf verbotene Gegenstände sicherstellen: vier Elektroschocker, davon zwei als Taschenlampe getarnt, sowie eine Softairpistole mit Laserzielvorrichtung. "Leider stellen wir immer wieder fest, dass Reisende unbedarft im Ausland verbotene Gegenstände erwerben, ohne sich über die rechtlichen Folgen Gedanken zu machen“, so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München. Da alle aufgefundenen Geräte unter das Waffengesetz fallen, ist die Einfuhr verboten. Die Zöllner leiteten gegen den Beschuldigten ein Strafverfahren wegen Bannbruchs (Einfuhr verbotener Gegenstände) und Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Nach Abschluss des Verfahrens werden die Waffen vernichtet.

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