Ausraster bei Fahrscheinkontrolle

Reisender geht mit Kaffee auf Schaffner los

München - Der Zugbegleiter wollte eigentlich nur die Fahrscheine kontrollieren. Doch da tickte ein Reisender aus. Es fing an mit fiesen Beschimpfungen - und gipfelte in Ermittlungen der Bundespolizei.

Über eine Stunde mussten Reisende am Montagmorgen am Bahnhof Pfaffenhofen auf ihre Regionalbahn aus München warten. Grund war ein Fahrgast, der bei einer Fahrscheinkontrolle im Zug ausgetickt war.

7.25 Uhr, kurz vor dem Bahnhof Dachau: Ein 49 Jahre alter Zugbegleiter will den Fahrschein eines 33-Jährigen überprüfen. Und der zeigt auch sein Regio-Ticket vor - doch das ist erst ab 9 Uhr gültig.

Eine heftige Diskussion zwischen den beiden entsteht, die sich anfänglich auf einen Austausch der Argumente beschränkt. Doch schnell eskaliert die Situation: Der Reisende wird beleidigend, schlägt den Schaffner anschließend gegen dessen Hand und Bein.  Anschließend schüttet er dem Kontrolleur heißen Kaffee ins Gesicht. Ein Polizeieinsatz folgt.

Für den rabiaten Fahrgast hat der Ausraster Folgen. Denn jetzt ermittelt die Bundespolizei gegen ihn wegen Körperverletzung und Beleidigung. Der 33-Jährige muss darüber hinaus mit erheblichen zivilrechtliche Forderungen seitens der Deutschen Bahn AG rechnen.

mm

Rubriklistenbild: © dpa

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