Zum Fühlen, Riechen, Beobachten: Grüne wollen naturnahe Spielplätze

Kinder auf einem Abenteuerspielplatz.

Mehr Natur auf den städtischen Spielplätzen wünschen sich die Grünen. Die Fraktion hat gestern einen entsprechenden Antrag gestellt.

Stadträtin Stadträtin Sabine Krieger schlägt darin vor, beim Bau oder der Umgestaltung von Spielplätzen weniger auf möglichst viele Spielgeräte und mehr auf eine naturnahe Gestaltung zu achten, um den Kindern Möglichkeiten zum Fühlen, Riechen, Beobachten und zur natürlichen Entwicklung ihrer Motorik zu geben.

Krieger sagt: „Stadtkinder wachsen heute oft in einer Umgebung auf, die dem kindlichen Spieltrieb immer engere Grenzen setzt. Der Lebensalltag von Kindern wird immer mehr durchorganisiert und Freiräume für freies kindliches Spielen werden zunehmend rar.“ Auf öffentlichen Spielplätzen fänden Kinder meist nur Spielgeräte. Naturspielplätze böten den mehr und vielfältigere Möglichkeiten, um ihre Kreativität und ihre motorischen Fähigkeiten zu entwickeln. „Schon Maria Montessori hatte erkannt: Wenn die Kinder jedoch mit der Natur in Berührung kommen, dann zeigt sich ihre Kraft. Das sollten wir auf unseren Spielplätzen in München auch wieder mehr beherzigen.“

Erst im November hatte die Fraktion der Grünen einen ähnlich lautenden Antrag gestellt. Dieser bezog sich damals allerdings auf die naturnahe Umgestaltung der Pausenhöfe der städtischen Schulen. 

ska

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