Der Urlaub ist ins Wasser gefallen

Wie kommt das Auto dieser beiden Münchner mitten in den Fluss?

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Letzte Zuflucht Autodach: Die beiden Münchner retten sich vor den Wassermassen.

Die Urlaubsfreude war schnell verflogen. In Österreich landeten zwei Münchner, die eigentlich nur ihren Urlaub genießen wollten, im Fluss. Das Autodach war die letzte Zuflucht.

Vomp/Österreich / Diese Fahrt ins Gebirge ist buchstäblich ins Wasser gefallen. Auf ihrem Weg in den Urlaub sind am Montagabend zwei Münchner mit ihrem Auto von der Rißstraße nahe der Marktgemeinde Vomp (Österreich) abgekommen – und in dem etwa 60 Zentimeter tiefen Rißbach gelandet. Der Fahrer (34) erlitt leichte Verletzungen und musste von dem zuständigen Rettungsdienst in die Bad Tölzer Asklepios Klinik eingeliefert werden. Sein 24-jähriger Beifahrer blieb unverletzt.

„Die beiden Männer haben unheimlich großes Glück gehabt“

Grund für den Unfall soll ein Wildwechsel gewesen sein. Nach Angaben der Polizei Jenbach fuhr der Unfallverursacher mit seinem Pkw auf der Landstraße L282 am Fluss entlang, als plötzlich ein Reh über die Fahrbahn sprang. Um auszuweichen, fuhr der 34-Jährige über den Fahrbahnrand hinaus, veriss das Lenkrad, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und landete schließlich im Bach. Dass die beiden alkoholisiert waren, schließt die Polizei aus. „Die Männer haben unheimlich großes Glück gehabt, dass das Auto auf dem Boden gelandet ist und sich im Wasser nicht überschlagen hat“, heißt es von Seiten der Freiwilligen Feuerwehr Hinterriss, die gegen halb zehn von der Leitstelle aus alarmiert worden war. Kurz darauf schwärmten insgesamt fünf Einsatzkräfte aus, um die zwei Münchner, die sich über das Schiebedach ihres Pkw retten konnten, mithilfe einer Leiter an Land zu ziehen. Der Einsatzleiter Florian Reindl zeigte sich nach der Rettungsaktion, die nur wenige Minuten gedauert hat, erleichtert: „Nicht auszudenken, was den beiden hätte passieren können! Gott sei dank führt der Rißbach momentan nur einen mittelmäßigen Wasserstand.“ Was für ein Glück im Unglück...

Münchner landen in Tirol mit dem Auto im Bach

Ein sehr teurer Unfall

Weitaus schwieriger als die Rettung der beiden Männer gestaltete sich die Bergung des Unfallwagens. Schließlich mussten die Feuerwehrler den Pkw mit einer Art Hebekran aus dem Wasser und anschließend über das felsige Ufer an Land ziehen. Die Polizei geht von einem Totalschaden aus. Die Kosten für die Rettungsaktion müssen die unfreiwilligen Badegäste tragen. 

S. Brenner

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