Drama in Österreich

Noah (2) rettet Münchnern bei diesem Brand das Leben

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Die Hütte brannte lichterloh

Wien/Innsbruck - Ein Zweijähriger hat fünf deutschen Urlaubern aus München und Poing in Österreich bei einem Brand wahrscheinlich das Leben gerettet.

Schön, dass es auch Geschichten mit einem guten Ende gibt: Eine fünfköpfige Reisegruppe aus Poing und München machte über die Weihnachtsfeiertage in einem Bauernhaus in Aschau (Zillertal) Urlaub. Als alle in der Nacht auf Freitag fest schliefen, brach in dem Gebäude ein Feuer aus. Alle wären verbrannt – wenn da nicht der zweijährige Sohn Noah gewesen wäre!

Das Haus brannte komplett ab

Der Kleine wachte nämlich von irgendeinem Geräusch auf. Der aufgeweckte Bub spürte sofort die Gefahr, sah den vielen Qualm in die Räume strömen. Sofort lief er zu seinen Eltern und weckte sie lautstark. Diese wieder­um eilten blitzschnell zu den anderen zwei Erwachsenen im Haus, um sie aus dem Schlaf zu rütteln. Keiner hatte von dem Brand irgend etwas bemerkt. „Ohne den Bub wäre dies wohl alles sehr schlimm ausgegangen“, sagte ein Retter später.

Die fünf Urlauber flüchteten ins Freie, Die Feuerwehr wurde alarmiert, konnte aber nicht mehr viel ausrichten. „Da das Gebäude fast vollständig aus Holz bestand, brannte alles wie Zunder“, so ein Feuerwehrler.

Zwei Urlauber kamen mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus, die anderen und das Kind blieben unverletzt. Wie es zu dem Brand kam, ist derzeit noch unklar. Möglicherweise hatte ein defekter Warmwasserboiler sich überhitzt und das Feuer ausgelöst. Es könnte sein, dass dieser mit einem Knall explodierte und Noah dadurch wach geworden war.

tz

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