Versammlung zur 2. Stammstrecke

Bürgerinitiative will Herrmann heißen Empfang bereiten

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Auf einem "Bahngipfel" in der Staatskanzlei hatten Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, Verkehrsminister Joachim Herrmann, Ministerpräsident Horst Seehofer und Bahn-Chef Rüdiger Grube im Oktober eine Vereinbarung zum Bau einer zweiten S-Bahn-Stammstrecke in München beschlossen.

Mit einer Kundgebung vor dem Hofbräukeller will die Bürgerinitiative gegen die zweite S-Bahnstammstrecke Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) einen heißen Empfang bereiten.

Wie berichtet, hat Herrmann seine Teilnahme an einer außerordentlichen Bürgerversammlung von Au-Haidhausen am 22. Februar um 19 Uhr im Hofbräukeller am Wiener Platz angekündigt. Dort will er Fragen der Anwohner zu den vier S-Bahn-Großbaustellen im Bezirk parieren. 

Die Bürgerinitiative ruft für 18 Uhr zu einer Kundgebung am Wiener Platz auf, also vor dem Hofbräukeller. Das Motto der Kundgebung lautet: „Zweite Stammstrecke – Nein zum Tieftunnel für 3,8 Mrd. Euro. Die Milliardenkosten stehen in keinerlei tragbarem Verhältnis zum Nutzen.“ Stattdessen fordert die Initiative den S-Bahn-Südring.

Lesen Sie hier: „Zweite Stammstrecke - An diesen Stellen in Haidhausen wird gebuddelt“ sowie „Baustellenverkehr und Umleitungen - das kommt auf Haidhausen zu“ 

2. Stammstrecke: Wo die Stadt überall aufgerissen wird

Obwohl die neue Station Hauptbahnhof 41 Meter unter der Erde liegt, ist sie über den zentralen Hauptzugang mit insgesamt zehn Schnellaufzügen und zahlreichen Rolltreppen laut Bahn in kurzer Zeit erreichbar. © Bahn
So soll der Marienplatz-Halt aussehen. Hier der Blick unter die Erde.
So soll der Marienplatz-Halt aussehen. Hier der Blick unter die Erde. © Deutsche Bahn
Die neue, unterirdische Station Ostbahnhof befindet sich 35 Meter unterhalb des Orleansplatzes. © Bahn
Die östliche Schalterhalle des Hauptbahnhofs muss abgerissen werden, denn dort wird ein riesiger Schacht gegraben. Am Hauptbahnhof verzichtet die Bahn auf eine offene Bauweise. © Jantz
Die zweite Stammstrecke wird in großer Tiefe gebaut, muss sie doch die S- und U-Bahn-Röhren unterqueren.  © Bahn

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