Zweite Stammstrecke: Streckt Stadt doch Geld vor?

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OB Christian Ude schließt eine Beteiligung der Stadt nicht aus.

München - Heftige Diskussionen gab es am Mittwoch im Stadtrat um die zweite Stammstrecke. Die bayerische Landesregierung fordert von der Stadt einen finanziellen Beitrag. OB Ude sieht aber noch Möglichkeiten.

Mit den Stimmen von SPD, Grünen, Linken und Freien Wählern wurde der Vorschlag des Freistaats abgelehnt, dass die Stadt 350 Millionen Euro zur Vorfinanzierung vorstreckt (tz berichtete). OB Christian Ude berichtete, Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) habe ihm am Vortag keine Details über den Deal nennen können, eine Rückzahlung des Kredites sei unsicher. Der Plan sei der „bislang windigste Versuch, glasklare Zuständigkeiten des Freistaates auf die Stadt abzuwälzen“. CSU-Stadtrat Walter Zöller warf Ude Wahlkampfgetöse vor.

Der OB will aber mit Bahn, Bund, Freistaat, Nachbarlandkreisen und Gemeinden weiter verhandeln und schließt eine Beteiligung der Stadt bei der Vorfinanzierung nicht aus, wenn es einen klaren Zeitplan, eine Rückzahlungsgarantie und eine „faire Verteilung“ der Lasten gebe.

tz

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