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Konzert-Kritik: Lady Antebellum auf dem Tollwood

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Die neuen US-Superstars Lady Antebellum

München - Die neuen US-Superstars Lady Antebellum, die eine Prise Country gekonnt mit flauschigem Poprock aufkochen, haben ihr München-Debüt auf dem Tollwood gefeiert. Die Konzert-Kritik:

Fleetwood Mac, jetzt mit Cowboyhüten! Die neuen US-Superstars Lady Antebellum, die eine Prise Country gekonnt mit flauschigem Poprock aufkochen, feierten ihr München-Debüt – und die schon erstaunlich textfesten Fans im gut besuchten Tollwood-Zelt feierten mit. Ergebnis: ein Konzert-Quickie von leider kaum 90 Minuten, nicht cool, nicht krass, nicht hip, sondern einfach nur schön.

Fünf Grammys räumte die Band aus Nash­ville allein 2011 ab. Dass sich die bildhübsche Sängerin Hillary Scott, übrigens die einzige Lady der Band, und ihre Jungs dennoch auf den mühsamen Weg machen, sich auch in Europa ihr Publikum zu erspielen, ist ihnen hoch anzurechnen. Was Lady Antebellum bieten, ist entspannte Highway-Musik – Tempomat an und durch den endlosen Westen schnurren.

Die besten Songs wie die Zugabe Need You Now klingen nach The Eagles mit Mädchenstimme, nach Doobie Sisters. Hillary Scotts angenehm angeheiserte Stimme erinnert an Fleetwood-Mac-Elfe Stevie Nicks – doch im Vergleich zu deren Großtaten wie Rumours oder Tusk fehlen bei ­Lady Antebellum die Ecken und Kanten.

Für Fans von sehr amerikanischer Wohlfühl-Musik trotzdem ein echter Ladykracher.

Jörg Heinrich

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