Tolles Tollwood: Bilanz des Sommerfestivals

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Drei Stunden lang spielte die Kölschrockband „BAP“ heuer auf dem „Tollwood“ – obwohl Sänger Wolfgang Niedecken (re.) ein halbes Jahr zuvor einen Schlaganfall erlitten hatte.

München - Ausverkaufte Konzerte, hunderte Veranstaltungen, viele internationale Kunsthandwerker – das „Tollwood“ zeigt sich sehr zufrieden. Rund 860.000 Besucher kamen zum Sommerfestival in den Olympiapark.

25 Tage dauerte das Sommerfestival im Olympiapark. Und auch wenn das Motto „Schöne Aussichten“ rein meteorologisch nicht immer erfüllt wurde, kann sich die Besucherzahl von rund 860 000 doch sehen lassen.

Anklang fanden insbesondere die Auftritte von Musikern in der Gehrlicher Musik-Arena: 12 der 26 Konzerte waren ausverkauft. Darunter der Auftritt von Funk- und Hiphop-Ikone Jan Delay, der Finnen-Rocker Sunrise Avenue und des Rock-Rebells Billy Idol. Auch Jazz-Sängerin Melody Gardot und die Country-Pop-Gruppe „Lady Antebellum“ wussten ihre Zuhörer zu begeistern.

Auf dem „Markt der Ideen“ stellten 220 internationale Kunsthandwerker unter anderem fair gehandelte Textilien und Kunsthandwerksprodukte aus. 50 biozertifizierte Gastronomiestände boten Kulinarisches aus aller Welt an. Auch eine Deutschlandpremiere konnte das „Tollwood“ heuer bieten: Das britische „Wired Aerial Theatre“ zeigte seine Open-Air-Performance „As The World Tipped“, die sich mit dem Klimawandel auseinandersetzt.

Das nächste „Tollwood“ steht schon in den Startlöchern: Vom 27. November bis 31. Dezember findet das Winterfestival auf der Theresienwiese statt. Motto: „Strom aufwärts“.

Moritz Homann

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