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Gemeinsam gegen Hunger: tz-Hilfsaktion für die Münchner Tafel und für Unicef

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Von: Dorit Caspary

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tz-Weihnachtsaktion für Münchner Tafel und Unicef
Gemeinsam gegen Hunger: Hannelore Kiethe von der Münchner Tafel und Claudia Graus von Unicef (r.). © Klaus Haag

Gemeinsam gegen Hunger. Das ist in diesem Jahr das Ziel unserer Hilfsaktion. Gemeinsam heißt, dass wir hier bei uns die Arbeit der Münchner Tafel unterstützen möchten und natürlich weiterhin auch die Projekte von Unicef, die sich für eine bessere Zukunft von Kindern weltweit einsetzen.

Wir berichten über die Arbeit der Münchner Tafel und schauen mit Unicef auch über den Tellerrand, zeigen, wie Armut jeden treffen kann und vor allem, wie wir gemeinsam helfen können.

Zum Auftakt unserer Hilfsaktion möchten wir Ihnen die Familie Knogl aus München und Aissata aus Mali vorstellen. Sie haben etwas gemeinsam, obwohl Yvonne Knogl mit ihren beiden Töchtern in Giesing lebt (siehe Artikel rechts) und Aissiata in Mopti auf die Welt gekommen ist: Sie sind Kämpfer, geben nicht auf. Und Sie bekommen Hilfe. Von der Münchner Tafel hier und von Unicef dort.

Die Zahl der armen Münchner steigt dramatisch an. 20 Prozent mehr Menschen haben im Oktober Anträge auf Hartz-IV-Leistungen gestellt als im Februar 2020. Vielen von ihnen wird dieses Arbeitslosengeld II (Regelsatz 432 Euro) nicht zum Leben reichen. Und sie werden zu den 20 000 Münchnern gehören, die Hilfe von der Münchner Tafel beziehen und durch die Lebensmittelversorgung im Monat ein paar Euro sparen – die sie für andere wichtigen Anschaffungen ausgeben können - Winterjacken für die Kinder, eine dringend benötigte Waschmaschine oder die Strom- und Wasserrechnung, die höher als gedacht ausgefallen ist. 78 Euro muss die Tafel aufwenden, damit ein Gast ein Jahr lang versorgt werden kann. Und zwar mit einer ausgewogenen und gesunden Grundversorgung, die Gründerin Hannelore Kiethe und ihr Team auch dann garantieren, wenn die Menge an gespendeten Lebensmitteln nicht ausreicht und bestimmte Produkte zugekauft werden müssen. „Unsere Sponsoren sind enorm wichtig für uns“, erklärt Kiethe.

Die Spendenkonten

Für Unicef:

Commerzbank

IBAN: DE78700800000326900000

BIC: DRESDEFF700

Hier direkt spenden auf Unicef.de

Für die Münchner Tafel e.V.

HypoVereinsbank

IBAN: DE37700202706850193310

BIC: HYVEDEMMXXX

Hier direkt spenden auf Muenchner-tafel.de

Das gilt für Unicef in gleichem Maße. Wir haben Ihnen versprochen, liebe Leser, während unserer Schwerpunktwoche mit Unicef über den Tellerrand zu schauen.  Das Kinderhilfswerk hat heuer das Thema Hunger zu seinem Schwerpunktthema gemacht. Durch Krieg, Dürre, Überschwemmungen und Heuschreckenplagen rutschen die Menschen in Afrika zum Teil von einem Tag auf den anderen in die Armut ab. Und die Corona-Pandemie macht auch vor den Lehmhütten der Menschen in Mali oder Äthiopien nicht Halt. Kinder, die ihre einzige Mahlzeit in der Schule bekommen haben, leiden jetzt Hunger, da wegen Corona die Schulen geschlossen sind.

Gemeinsam gegen Hunger: Die tz-Weihnachtsaktion für die Münchner Tafel und für Unicef.
Gemeinsam gegen Hunger: Die tz-Weihnachtsaktion für die Münchner Tafel und für Unicef. © tz

Ohne die Hilfe von Unicef würden unzählige Buben und Mädchen schlicht verhungern. Mit der Unterstützung werden jeden Tag Kinderleben gerettet. So wie das von Aissata (sechs Monate alt). Apathisch, regungslos, fiebernd, zu schwach zu weinen und mit nur 4,4 Kilo Gewicht – so kam das Mädchen im Unicef-Ernährungszentrum Mossinkore in Mali an. Letzte Hoffnung für ihre Eltern, die seit Monaten Hunger leiden. Durch die Dürre hatte die Familie keine Ernte. Und dann noch Corona. Vater Boureima findet aufgrund des Lockdowns als Wanderarbeiter keine Arbeit mehr, die Familie hat kaum ein Einkommen, mit dem sie sich versorgen könnte. Aissata hat überlebt – dank einer Spezialmilch für mangelernährte Kinder und Erdnusspaste, mit der sie zwei Monate lang aufgepäppelt wurde. 30 Euro kostet die lebensrettende Therapie für ein Kind einen Monat lang.

Egal ob in Mali oder München – gemeinsam können wir überall helfen. Und darum bitten wir Sie mit unserer diesjährigen Aktion. Lassen Sie uns gemeinsam mit der Münchner Tafel und Unicef Gutes tun.

Ihre Ansprechpartnerin

Haben Sie noch Fragen oder möchten Sie selbst aktiv werden, eine Veranstaltung oder Spendensammlung für unsere Aktion organisieren? Dann rufen Sie an oder schreiben eine E-Mail. tz-Redakteurin Dorit Caspary hat sich sowohl bei den Projekten der Münchner Tafel als auch bei Unicef ein Bidl vor Ort gemacht. Sie können sich sicher sein: Jeder Spenden-Euro wird dringend gebraucht. Unsere Reporterin erreichen Sie per E-Mail unter dorit.caspary@tz.de.

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