Vox-Kamerateam begleitet sie

„Goodbye Deutschland“: Angela aus München zieht nach Afrika - „Rosarote Elefantennummer“

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Die 41-jährige Münchnerin Angela Wolf wandert nach Sansibar aus: Für ihren Geliebten Paolo (26).

Angela Wolf aus München riskiert viel: Für einen Urlaubsflirt wandert sie nach Sansibar aus. Begleitet wird sie dabei vom Team der Vox-Show „Goodbye Deutschland“.

  •  Die Münchnerin Angela Wolf ist nach Sansibar ausgewandert. Sie hatte in einem Urlaub einen Einheimischen kennen gelernt - und will sich jetzt ein neues Leben mit ihm aufbauen.
  • Das Vox-Team der Sendung „Goodbye Deutschland“ begleitet die Auswanderin.
  • Nach eineinhalb Jahren hat die Münchnerin geheiratet. Mit ihrem Partner hat sie jetzt große Pläne.

Update vom 29. Oktober 2019: Angela Wolf hat es tatsächlich gewagt. Für ihren Urlaubsflirt Paolo ist die 41-jährige nach Sansibar ausgewandert (siehe Erstmeldung). Kurz vor dem Abflug in eine ungewisse Zukunft hat das Vox-Kamerateam Angela in ihrer Münchner Wohnung besucht. „Dadurch, dass man sich noch nicht lange kennt, ist das schon eine rosarote Elefantennummer“, muss die nervöse 41-Jährige eingestehen.

Ihr spontanes Vorhaben stellt vor allem einen vor Probleme, Papa Peter. „Das ist schon ein komisches Gefühl. Es tut verdammt weh, aber da muss ich jetzt durch als Vater“, schluchzt er, als er seine Tochter vor dem Abflug ein letztes Mal in die Arme schließt. 

Von ihrer verstorbenen Mutter hat Angela 65.000 Euro geerbt. Mit dem Geld will sie sich in Sansibar eine gemeinsame Zukunft mit ihrem Paolo aufbauen. Ob das funktioniert? „Wenn sich herausstellt, dass er nur meine Kohle will, würde mich das schon sehr verletzen“, sinniert Angela.

München: Angela wandert für Urlaubsflirt nach Sansibar aus - „Goodbye Deutschland“ (Vox)

Dann ist der Tag des Aufbruchs da. Papa Peter und eine Freundin begleiten Angela zum Flughafen. Nach einem tränenreichen Abschied startet die 41-Jährige ihre Reise ins Ungewisse. Die Ankunft gleicht einem Kulturschock. Auf Sansibars Hauptinsel Unguja ist die Armut ominpräsent. Kein Vergleich zur reichen Landeshauptstadt München, mit ihren schicken Bars und Einkaufsstraßen.

Auf einem Platz vor dem Flughafen trifft Angela ihren Paolo wieder, die Begrüßung fällt sehr herzlich aus. „Es war ein vertrautes Gefühl, aber irgendwie auch sehr aufregend“, berichtet Angela. Gemeinsam lassen sich die Turteltäubchen zu einer Ferienanlage am Strand bringen, in der Paolo als Nachtwächter arbeitet. Auch Angela soll auf dem Gelände ihre Spuren hinterlassen.

Als Managerin soll Angela „alles auf dem Gelände schicker machen“. Für die erste gemeinsame Nacht ziehen sich Paolo und Angela in einen Bungalow zurück. Am nächsten Morgen klingen beide verliebt wie eh und je. Nur eine Sache bereitet Paolo große Sorgen: „Ich habe Angst, dass sie über den Tisch gezogen wird, weil sie die Sprache nicht versteht“. 

Frau aus München wandert über Urlaubsflirt aus - so geht es ihr eineinhalb Jahre später

Eineinhalb Jahre später. Das Vox-Kameratam besucht Angela erneut an ihrem neuen Lebensmittelpunkt. Vieles hat sich getan. Die Münchnerin und Massai Paolo haben geheiratet. Gemeinsam betreibt das ungleiche Paar eine Ferienanlage mit mehreren Bungalows. Mit ihren Ersparnissen hat Angela ein großes Grundstück gekauft.

„Die Hochzeitszeremonie war ziemlich geil. Es wurde eine Ziege geschlachtet. Beim traditionellen Bluttrinken musste ich gottseidank nicht mitmachen“, berichtet Angela. „Zwischen mir und Paolo läuft es super. Ich glaube, das kann man auch sehen“, schwärmt die verliebte Auswanderin. 

Doch über dem jungen Glück liegt ein großer Schatten. Finanziell ist das Paar am Boden. „Es ist wahnsinnig schwer, hier sein Geld zu verdienen, momentan investieren wir nur“, sagt Angela. Ihre Ferienanlage liegt inmitten eines beliebten Touristengebiets, die Konkurrenz ist hart.  

Angela aus München überzeugt: „Deutschland zu verlassen, war die richtige Entscheidung“

Als Angela das Vox-Kamerateam über ihr Grundstück führt und von all den hochtrabenden Plänen erzählt, die sie mit Paolo geschmiedet hat, gerät sie kurz ins Stocken: „Wenn ich mir selber so zuhöre ...“. Aufzugeben kommt für sie trotzdem nicht in Frage. „Deutschland zu verlassen, war die richtige Entscheidung“, davon ist Angela überzeugt.

Über all ihre Ängste und Sorgen kann sie sich mit Ehemann Paolo nun schon viel besser austauschen. Die Münchnerin schwärmt: „Die Kommunikation wird immer besser. Die meisten Paare sprechen ja am Anfang sehr viel und dann nimmt das immer mehr ab. Wir machen es einfach andersrum.“ 

Frau aus München wandert für ihren Urlaubsflirt nach Sansibar aus

Erstmeldung vom 24. Oktober 2019:

München - Auswandern nach Ostafrika: Dieses Abenteuer will Angela Wolf (41) aus München erleben. Für einen Flirt aus dem Urlaub will sie Deutschland verlassen und nach Sansibar ziehen.

Für ihren Paolo (26) will Angela Wolf nach Sansibar auswandern. Begleitet wird sie dabei von der „Goodbye Deutschland“-Show auf Vox. Der junge Mann gehört zum Stamm der Massai. Kennengelernt haben sich die Friseurin und der junge Mann, als Angela ihren Urlaub in Sansibar verbrachte. Nur drei Wochen nach ihrem Urlaub wandert die Münchnerin zu ihrem Geliebten nach Afrika aus. Dort will sie ein Stück Land kaufen und eine Ferienpension betreiben. „Ich kann nicht einmal an ihm vorbeigehen, ohne ihn anzufassen“, schwärmt die 41-Jährige in einer Vorschau von ihrem Urlaubsschwarm.

München: Frau wird von „Goodbye Deutschland“ begleitet - sie wandert nach Ostafrika aus

Wolf spricht ein wenig Swahili, ihr Geliebter Paolo spricht hingegen weder Deutsch noch Englisch. Ein Job in Sansibar fehlt der Münchnerin noch. Angela hat auch Angst vor einem bestimmten Szenario, das sie treffen könnte: „Das absolute Worst-Case-Szenario wäre, wenn ich hier betrogen würde“, sagt sie.

Trotzdem glaubt sie daran, dass sie mit Paolo glücklich werden kann. Wie gut die Beziehung zwischen der Münchner Friseurin und dem afrikanischen Massai funktioniert, können Zuschauer auf Vox ab Montag (28. Oktober 2019) ab 20.15 Uhr sehen.

pg

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