Wintercomeback steht bevor

Wetter zum Jahresende: Klarer Trend bahnt sich an - DWD gibt rote Warnung aus, sogar KATWARN ausgelöst

Das Wetter zeigte sich zuletzt sehr wechselhaft.
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Das Wetter zeigte sich zuletzt sehr wechselhaft.

Das Wetter in München zeigte sich zuletzt sehr mild. Pünktlich zum ersten Weihnachtsfeiertag kehrte dann der Winter zurück - doch wie geht es weiter? Es bahnt sich eine Kälte-Periode an.

Update vom 27. Dezember, 10.49 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt: Ein Sturm mit orkanartigen Böen zieht über den Norden und den Westen im Land. Konkret bedeutet das: Durch das umfangreiche Sturmtief drohen entwurzelte Bäume, beschädigte Dächer und herabfallende Gegenstände. Vor allem im Norden und Westen werden Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 85 km/h erwartet.

München: Deutscher Wetterdienst warnt vor schweren Sturmböen - Neuschnee angekündigt

Eine Warnung der roten Stufe vor Orkanböen hat der Deutsche Wetterdienst für den Alpenrand herausgegeben. Dort sind am Nachmittag schwere Sturmböen zu erwarten. Sogar KATWARN wurde für verschiedene Regionen ausgelöst. Für München allerdings nicht - die Warnkarte des DWD zeigt Grün. Anschließend wird es im Freistaat ordentlich winterlich: Danach droht Neunschnee mit Glätte - inklusive zapfigen Minusgraden.

Zunächst am Abend in Unterfranken, in der Nacht zum Montag breitet sich das frostige Wetter nach und nach in ganz Bayern aus. Oberhalb von 600 bis 800 m ist in den nördlichen Mittelgebirgen bis Montagmorgen 1 bis 5 cm Neuschnee angekündigt. Zum Start in die neue Woche dürfte das Wintercomeback spätestens im ganzen Freistaat angekommen sein. Am Montag ist Schneefall für ganz Bayern angekündigt.

Wetter in Bayern: „angezuckerte“ Winterlandschaft am zweiten Weihnachtsfeiertag

Update vom 26. Dezember, 09.58 Uhr: Richtiges „Weihnachtsfeeling“ hat die Adventszeit den Münchnern in diesem Jahr nicht beschert. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie durften weder Christkindl-Märkte noch Weihnachtsfeiern stattfinden. Ein bisschen Wiedergutmachung könnte ihnen nun aber die aktuelle Wetterlage verschaffen: Vielerorts konnte man sich nämlich am Morgen des zweiten Weihnachtsfeiertages erneut über „angezuckerte“ Winter-Landschaften freuen. Je näher man den Alpen kommt, desto größer ist die Chance, dass man sogar einen kleinen Schneemann bauen kann.

Auch in den nächsten Tagen bewegen sich die Höchsttemperaturen kaum über ein Grad Celsius, sodass der Schnee sogar noch etwas verweilen könnte. Teils bewölkt, teils sogar mit drei bis vier Sonnenstunden lädt das Wochenende zum Winter-Spaziergang mit der Familie ein. Spätestens ab Montag fällt dann erneut Schnee, berichtet jetzt das Portal WetterOnline.de. Deutlich turbulenter und ungemütlicher könnte es dann werden, rechnen die Meteorologen doch teilweise mit kräftigen Böen aus westlicher Richtung, die das Sturmtief „Hermine“ mit sich bringt.

Kurz nach Weihnachten ist beim Wetter also einiges geboten. Dauerfrost, stürmischer Wind, Regen und Schnee könnten zudem gefährlich zusammenspielen. Am Alpenrand steht mit minus zehn Grad Celsius von Sonntag auf Montag eine der bisher frostigsten Nächte an. Aber nicht nur hier warnen die Meteorologen vor allem in der Nacht und den frühen Morgenstunden vor gefährlichem Glatteis. Wer also am Sonntagabend vom weihnachtlichen Familientreffen wieder abreist, sollte auf den Straßen besonders vorsichtig unterwegs sein.

Ursprünglicher Artikel vom 25. Dezember:

München - Das war zuletzt eine echte Wetter-Achterbahn in München*. In der bayerischen Landeshauptstadt zeigte das Thermometer in den Tagen vor Weihnachten Temperaturen von bis zu 14 Grad an. Auch ungewöhnlich milde Nächte reihten sich in das frühlingshafte Wetter ein. Noch dazu grau und nass - festlich war die Witterung bei Weitem nicht. Doch pünktlich zum ersten Weihnachtsfeiertag war es dann so weit: Die Temperaturen stürzten in den Keller, sogar einzelne Schneeflocken fielen vom Himmel. Kommt im Jahres-Endspurt etwa doch noch das richtige Winter-Feeling?

Wetter: Schnee im Anmarsch - Münchner müssen sich auf klirrende Kälte einstellen

Der erste Weihnachtsfeiertag war offenbar tatsächlich ein Vorbote für das, was die Menschen in und um München* erwarten könnte: Temperaturen um den Gefrierpunkt und einzelne Schneeflocken. Am zweiten Weihnachtsfeiertag, dem 26. Dezember, geht es zunächst einmal trocken weiter. Die Temperaturen bleiben jedoch zum ersten Mal in diesem Jahr unter null Grad - so die Vorhersage des Wetter-Portals wetteronline. Am Sonntag dann, am 27. Dezember, darf man sich in München auf Sonne satt freuen. Bei Temperaturen von bis zu minus sieben Grad wird es jedoch knackig kalt.

Wetter: Wo fällt Schnee? Jahres-Abschluss hat den Winter im Gepäck

Zum Wochenstart dann bahnt sich der erste richtige Schneefall des Jahres an - zumindest laut den Meteorologen von daswetter.de. Den ganzen Tag über wird Niederschlag erwartet - die Temperaturen sollen dabei nicht über ein Grad Celsius hinausgehen. Mit diesem Mix wäre Schneefall garantiert. Sollte es so kommen, dürfte die weiße Pracht auch liegen bleiben. Die kommende Woche, einschließlich des Jahreswechsels, scheint aktuellen Prognosen des Deutschen Wetterdienstes nach klirrende Kälte im Gepäck zu haben. Winter-Fans dürfen sich also berechtigte Hoffnung auf einen schneereichen Jahresabschluss machen. *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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