Wetter-Ticker

Wetter: Nach „Eiszeit“ in Deutschland - München erwartet T-Shirt-Temperaturen - und es wird noch wärmer

Das Wetter in Deutschland zeigte sich zuletzt von seiner winterlichsten Seite - doch damit ist jetzt Schluss. Zum Wochenende erwartet München ein Frühlingserwachen.

+++Dieser Wetter-Ticker ist beendet. Über alle weiteren Entwicklungen in München, Bayern und Deutschland können Sie sich hier in unserem neuen Wetter-Ticker informieren. +++

Wetter: Nach „Eiszeit“ in Deutschland - München erwartet Frühling-pur zum Wochenende

Update vom 16. Februar, 13.00 Uhr: Noch ist in und um München nur wenig davon zu spüren, was sich in den kommenden Tagen anbahnt. Doch es scheint sicher: Ein erstes Frühlingserwachen kündigt sich zum Wochenende an. Wie das Wetter-Portal wetter.com vorhersagt, steigen in den kommenden Tagen in München die Temperaturen stetig an. Dann, am kommenden Samstag und Sonntag, soll das Thermometer frühlingshafte Werte erreichen.

Am Samstag, 21. Februar, soll es dann bei zwölf Grad bereits sehr mild werden. Dann, am Sonntag, steigen die Werte bei strahlendem Sonnenschein auf bis zu 15 Grad. Das Wetter-Portal geht für den Start in die neue Woche dann sogar noch einen Schritt weiter. Sollten sich die Prognosen bewahrheiten, soll es in der Isar-Metropole bei Sonnenschein bis zu 17 Grad warm werden.

Update vom 16. Februar, 8.09 Uhr: Für den ganzen Freistaat liegt eine Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor Glatteis vor. Die DWD-Warnkarte für Deutschland ist deshalb fast komplett orange eingefärbt, auch München ist betroffen. „Aufgrund von gefrierendem Regen oder Sprühregen muss örtlich mit Glatteis gerechnet werden“, heißt es dazu. Die Warnung gilt noch bis Dienstag, zehn Uhr.

Deshalb warnt der DWD auch: „ACHTUNG! Es treten starke Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr auf. Vermeiden Sie Autofahrten!“

Der DWD warnt in Bayern vor Glatteis.

„Es besteht Lebensgefahr“: Bezeichnendes Video zeigt, wie viele Münchner auf Wetter-Hinweis reagieren

Update vom 15. Februar, 16.44 Uhr: Eigentlich ist der Hinweis doch recht eindeutig. „Das Betreten der Eisfläche ist verboten, es besteht Lebensgefahr“, heißt es auf einem Schild, das die Verwaltung des Englischen Gartens auch am Kleinhesseloher See aufgestellt hat. Nicht wenige Münchner haben es jedoch „übersehen“.

Gegen 16 Uhr wimmelt es auf der Fläche nur so von emsigen Eishockeyspielern und Schlittschuhläufern, wie das Video unserer Redakteurin zeigt.

Aktuell beträgt die Temperatur in der Landeshauptstadt bereits zwei Grad. Die ohnehin kritische Eisdichte dürfte weiter abnehmen, wenn die Temperaturen morgen auf bis zu elf Grad klettern.

Wetter: Westen in Deutschland weiter im „roten Bereich“ - Lage in München entspannt sich

Update vom 15. Februar, 15.48 Uhr: Die Wetterlage an diesem Montag in Deutschland ist in Teilen des Landes weiter angespannt. Der gesamte Westen liegt weiter im „roten Bereich“ des Deutschen Wetterdienstes. Hier gilt weiterhin: Besonders Autofahrer müssen Vorsicht walten lassen, denn aufgrund von gefrierendem Regen oder Sprühregen muss verbreitet mit Glatteis gerechnet werden. Unterdessen hat sich die Lage in und um München entspannt. Dennoch gilt auch hier noch eine Wetter-Warnung vor Frost, der in der Nacht auf Dienstag wieder die Oberhand gewinnt. Trotzdem sind die Temperaturen nicht mit denen der vergangenen Tage zu vergleichen. Das Thermometer sinkt lediglich auf minus zwei Grad.

Update vom 15. Februar, 9.27 Uhr: Der strenge Frost der vergangenen Woche hat es gerade so noch in die neue Woche geschafft. In München sind es am frühen Vormittag minus neun Grad gewesen, die die Thermometer erreichten. Doch mit dem strengen Winter ist es - vorerst - vorbei. Schon am heutigen Montag steigen die Temperaturen auf fünf Grad am Tage. Nachts bleiben die Werte dann auch durchgehend über null Grad.

Wetter: Deutschlands Westen im „roten Bereich“ - München in strengem Frost

Trotzdem gilt weiter eine Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Bis 10 Uhr vormittags wird in und um München noch vor strengem Frost gewarnt. Ganz anders sieht die Lage im restlichen Deutschland aus. Der gesamte Westen des Landes liegt im „roten Bereich“ des DWD. Hier müssen besonders Autofahrer aufpassen: Aufgrund von gefrierendem Regen oder Sprühregen muss verbreitet mit Glatteis gerechnet werden. Ab den Frühstunden aus Westen Niederschläge auf. Diese fallen anfangs noch mitunter als Schnee, gehen aber rasch in Regen über. Auf den gefrorenen Böden muss in der Folge verbreitet mit Glatteis gerechnet werden. Der DWD warnt im Westen Deutschlands: „Es treten starke Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr auf. Vermeiden Sie Autofahrten! Bleiben Sie im Haus!“

Die aus dem Westen drohende Gefahr wird in München wohl nicht eintreffen, so die aktuellen Prognosen des DWD. Erst am Dienstag soll es dann auch in der Isar-Metropole Niederschläge geben, diese sollen aber - Stand jetzt - keinen „Eisregen“ mit sich bringen. In ganz Deutschland wird momentan gewarnt. Der Süden ist von Frost betroffen, genau so wie die Mitte und der Norden des Landes. Auch im Osten warnt der DWD vor „strengem Frost“.

Die DWD-Warnkarte.

Erstmeldung vom 14. Februar 2021

München - Seit Tagen herrscht in Deutschland „Eiszeit“. Im gesamten Land gab es Dauerfrost, besonders nachts sanken die Temperaturen auf bis zu minus 20 Grad. Das Wochenende bescherte dann vielen das perfekte „Winter-Wunderland“. Auch in München strahlte die Sonne, viele Menschen zog es ins Freie. Doch wie lange wird das Winter-Wetter noch halten? Wohl schon kommende Woche damit Schluss sein.

Wetter in Deutschland: Radikaler Umschwung - Gefährlicher Eisregen kommt

Wie Diplom-Metereologe Dominik Jung von wetter.net erklärt, zieht bereits ab Montagvormittag eine neue Wetter-Front nach Deutschland, die es in sich hat. Dann kommt „Eisregen“ aus dem Westen bis in die Mitte des Landes, die Temperaturen steigen überall deutlich an.

In und um München* zeigt sich ein ähnliches Bild, wenngleich der drohende Eisregen hier erst am Dienstag zu erwarten ist. Besonders für Autofahrer ist dieses Phänomen gefährlich, da sich Straßen dann in echte Rutschpisten verwandeln. Die klirrende Kälte bleibt der Isar-Metropole zunächst noch eine Nacht erhalten, doch mit Beginn der Woche steigen die Temperaturen rasant an. In den Nächten sinken Prognosen der Webseite wetter.com zufolge die Temperaturen nicht mehr unter null Grad. Doch besonders tagsüber erwartet man in München fast schon frühlingshafte Werte. Für den kommenden Donnerstag, 18. Februar, rechnet man aktuell mit bis zu 13 Grad - plus wohlgemerkt. Dies wäre im Vergleich zur zurückliegenden Woche ein Ansteig von bis zu 20 Grad - betrachtet man die Spitzenwerte untertags von minus acht Grad in und um München.

Wetter: Radikaler Temperatur-Anstieg zu erwarten - doch zunächst warnt der DWD noch

Wie Experte Jung weiter erläutert, wird dann zum kommenden Wochenende in ganz Deutschland mit deutlich milderen Temperaturen gerechnet. Besonders im Südwesten kann man mit prognostizierten 15 Grad dann zweifelsohne von einem ersten Frühlings-Lüftchen sprechen. Bis es soweit ist, hat der Deutsche Wetterdienst für den Sonntagabend für ganz Bayern und weite Teile Deutschland amtliche Wetter-Warnungen herausgegeben. Es tritt Frost zwischen -10 °C und -15 °C auf. In Tal- und Muldenlagen sinken die Temperaturen auf Werte bis -20 °C. *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor strengem Frost.

Rubriklistenbild: © Marius Bulling/imago-images

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