Wird es wieder ein Promi-Magnet?

Able: So sieht mein neues Wiesn-Zelt aus

Der neue Wiesn-Wirt Siegfried Able.

München - Der neue Wiesn-Wirt Siegfried Able hat sich erleichtert über die Entscheidung der Stadt München geäußert, ihm den Zuschlag für ein großes Zelt auf dem Oktoberfest zu geben. Ein Konzept hat er auch schon.

Viel ist in den vergangenen Wochen über Siegfried Able und seine Bewerbung um ein großes Wiesn-Zeltgeschrieben worden. Er selbst hat sich zurückgehalten und angekündigt, sich erst nach der Entscheidung zu äußern. Jetzt spricht er erstmals über das Konzept für sein neues „Marstall“-Zelt.

-Herr Able, der Stadtrat hat entschieden, dass Sie der Wirte des neuen großen Wiesn-Zelts werden. Sind Sie erleichtert?

Klar, meine Familie und ich sind nach den Debatten der vergangenen Wochen sehr erleichtert, dass nun eine Entscheidung zu unseren Gunsten gefallen ist. Wir sind auch ein klein wenig stolz, weil damit die gute Arbeit unserer Familie auf dem Oktoberfest gewürdigt wird. Die Freude ist aber auch etwas verhalten, weil wir wissen, dass es auch Andere gibt, die sich nicht für uns freuen.

-Es gab viel Kritik an Ihrer Bewerbung im Vorfeld der Entscheidung. Können Sie verstehen, dass sich nicht jeder für Sie freut?

Natürlich kann ich verstehen, dass es jetzt auch enttäuschte Mitbewerber gibt. Das ist in Konkurrenzsituationen nun mal so. Wir sind uns der Herausforderung und der Verpflichtung sehr bewusst, die nun auf uns zukommt.

-Wie bereiten Sie sich auf Ihre erste Wiesn als „großer“ Wirt vor?

Es sind nur noch 145 Tage. Die werden wir versuchen zu verdoppeln, indem wir nicht nur acht Stunden, sondern 16 Stunden pro Tag arbeiten. Es bleibt sehr viel zu tun, an erster Stelle steht jetzt, dass wir alle unsere Pflichten erfüllen.

-Wie soll Ihr Wiesn-Zelt künftig aussehen? 

Das Zelt soll „Marstall“ heißen, deshalb wird das Thema Pferd allgegenwärtig sein. Pferde sind Teil der Gründungsgeschichte des Oktoberfestes, darauf wollen wir Bezug nehmen. Das genaue Konzept werden wir bald vorstellen. Wer unser bisheriges Zelt, die „Kalbs-Kuchl“, kennt, wird unsere Handschrift wiedererkennen. Wir sind eine Familie, die ein Konzept durchzieht und auf Qualität setzt. Wir stehen für Tradition, Leidenschaft und Ambiente und wollen ein Zelt führen, in dem man sich wohlfühlt.

-Soll das „Marstall“-Zelt wie das Hippodrom ein Promi-Zelt werden?

Wir müssen sicher nichts nachahmen. Das „Marstall“-Zelt soll ein Zelt für Jedermann sein – nicht nur für Prominente. Aber wir werden natürlich auf Qualität achten und auch gehobene Wertigkeitsansprüche erfüllen. Ich bin überzeugt, dass wir uns eine große Fan-Gemeinde aufbauen können

Das Interview führte Philipp Vetter.

Quelle: Oktoberfest live

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