Endlich läuft die Show

Encounter-Pannenserie: Was der Betreiber sagt

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Häsler vor seinem Encounter.

München - An den ersten Wiesn-Tagen blieb der Encounter wegen einer Pannen-Serie häufig geschlossen. Doch seit gestern hat die Wiesn-Attraktion wieder geöffnet.

In der Dunkelheit ist ein Stampfen zu hören. Es kommt immer näher. Und auch dieser röchelnde Atem. Ein Mädchen kreischt. Plötzlich packt eine Hand unser Bein … Die neueste Wiesn-Attraktion Encounter ist ein Volksfest für Grusel-Fans. In dem Illusionstheater, das von außen aussieht wie eine alte Fabrik, scheitert das Experiment eines Wissenschaftlers. Die Folge: Ein Alien schleicht durch den dunklen Raum.

An den ersten Wiesn-Tagen blieb der Encounter wegen einer Pannen-Serie häufig geschlossen. Doch seit gestern hat die Wiesn-Attraktion wieder geöffnet. „Wir haben Tag und Nacht gearbeitet. Jetzt sind wir mit dem Ergebnis zufrieden. Die Verzögerung ist trotzdem nicht zu entschuldigen“, sagt Betreiber Karl Häsler.

Er begann vor knapp einem Jahr mit dem Bau der Fabrikhalle. Doch Technik und Figuren aus den USA wurden zu spät geliefert. „Es war mein Traum, eine absolute Neuheit auf das Oktoberfest zu bringen. Nächstes Mal würde ich die Show auf einem anderen Volksfest testen“, sagt der Schausteller.

Für den Encounter hat er rund 1,8 Millionen Euro ausgegeben. „Ich wollte wieder eine Show auf die Wiesn bringen. Davon gibt es immer weniger. Ich freue mich, wenn die Leute rausgehen und begeistert sind“, sagt Häsler. Den Eintrittspreis hat er von geplanten acht auf fünf Euro gesenkt.

Bea

 

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