Filmreif – das Leben & die Wiesn

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Eva-Maria Grein und ­Christoph von ­Friedel

München - Die Bavaria Film feierte im Hippodrom. Einige Schauspieler packten ihre filmreifsten Erfahrungen aus.

Slapstick, Komödie, Action oder Horror – bei einem Wiesn-Abend weiß man vorher nie so genau, was am Ende dabei herauskommt. Auch diejenigen nicht, die sich mit den verschiedenen Filmgenres am besten auskennen: die Schauspieler, die sich am Donnerstagabend auf Einladung von Bavaria Film im Hippodrom versammelten und ihre filmreifsten Erfahrungen auspackten ...

Uschi Glas zum Beispiel, die noch heute darüber lacht, wie sie einmal versuchte, inkognito über die Wiesn zu schlendern. ­Getarnt mit Sonnenbrille und Perücke und ihren drei quengeligen Kindern an der Hand. „Und dann stehen wir da in der Schlange vor der Wildwasserbahn und ein Mann sagt zu mir: Sie, oans sog i eana: die ­Perückn g’fallt mir goar net.“ Ein bisschen vermisst Uschi Glas die Wiesn, wie man sie nur mit Kindern erleben kann: samt Zuckerwatte, Wilder Maus und Geisterbahn.

Dass das aber nicht immer ein Spaß ist, hat ihre Kollegin ­Michaela May am eigenen Leib erfahren: „Mein Herz bumpert heut noch, wenn ich dran denk“, sagt sie über ihren persönlichen Wiesn-Horrorfilm. „Freunde von uns hatten ihr kleines Mädchen dabei, aber auf einmal war die Franziska verschwunden. Da stellt man sich ja alles mögliche vor.“ Zum Glück ging die Sache nochmal gut aus: Die Kleine wurde im Kinderfundbüro abgegeben und hatte ihre Eltern bald wieder.

Die Wiesn-Promis vom Donnerstag

Die Wiesn-Promis vom Donnerstag

Kinder stehen bei Eva-Maria Grein (Kreuzfahrt ins Glück) und Christoph von Friedel zwei Monate nach der Hochzeit noch nicht an, aber die Feier in der Villa Habsburg bei Salzburg war absolut das Filmreifste, was die Schauspielerin bisher erlebt hat. „Ich habe noch nie so viele Mensche weinen gesehen“, sagte sie. „Es war genau so, wie ich es mir immer gewünscht hatte: Ich in einem wunderschönen Kleid in nude (Champagner mit einem Hauch Rosé), und alles sehr persönlich: keine Standard-Rede, sondern alles in unseren eigenen Worten formuliert.“ Eine wunderschöne Romanze also, keine Frage.

Aber zurück zur Wiesn: Als etwas absurde Komödie, die sich mit fortschreitender Zeit hin zur Tragödie entwickeln kann, befand sie Sturm-der-Liebe-Star Uta Kargel. Die Berlinerin feierte ihr Wiesn-Debüt und fand „auf eine bezaubernd liebenswerte Art alle Vorurteile und Klischees bestätigt“. Sagte es, und griff beherzt zum Masskrug. Man muss sich ja anpassen ...

Wenn ihr Sturm-der-Liebe-Kollege Sepp ­Schauer einen Wiesn-Film drehen würde, würde der sich um die Bedienungen drehen. „Die können dir einen wunderschönen Abend bescheren oder ihn dir total versauen“, sagte der Ex-Gastronom, der sich übrigens selbst in eine ehemalige Wiesn-Bedienung verliebte: Seine Lebensgefährtin Corinna Binzer brachte 13 Jahre lang Massen und Hendl unters Wiesn-Volk.

Und dann kam noch jemand, der sich ab nächsten Montag ebenfalls dem Sturm der Liebe stellt: Die Moderatorin Nina Ruge, die sich in drei Folgen selber spielt. Ihre liebste ­Wiesn- Rolle? „Die beginnt immer so ab 22 Uhr, wenn man anfängt, auf den Bänken zu tanzen“, sagte sie.

Die verrückteste Geschichte hatte übrigens ­Carin C. Tietze zu erzählen. Ihren neunjährigen Sohn Fausto benannte sie nach einem Mann, „den ich als 15-Jährige 20 Sekunden gesehen, aber nie vergessen habe. Und neulich treffe ich eine schwangereBekannte, die mir erzählt, dass sie ihren Sohn auch Fausto nenen will – wegen demselben Typen!“

Unter den Gästen waren u.a.: Die Schauspieler ­Michaela Schaffrath, ­Christian Wolff mit Frau ­Marina, Mona Seefried, ­Timothy Peach und Nicola Tiggeler, Sven Waasner, Christian K. ­Schaeffer, Karin Thaler und ­Petra Drechsler sowie Hit-Produzent Leslie ­Mandoki.

Ann-Catherin Karg

Quelle: Oktoberfest live

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