Lederhose: Immer ein Klassiker

München - Modisch brauchen sich die Herren für diese Wiesn keine allzu großen Sorgen machen, denn auch wenn sie keine Modelfigur haben, ist alles im grünen Bereich. Denn die Lederhose ist und bleibt ein Klassiker.

Sie lassen die hautenge Plattlerhose, die noch im vorigen Jahr stark favorisiert wurde, lieber im Schrank und schlüpfen in ihre Lederhosen. Wobei alles erlaubt ist, von der burschenhaft Kurzen über die klassische Kniebundhose bis zur Langen.

Und selbst die Frage, welche Hosenträger nun zu welchem Hosentyp zu tragen sind, fällt kaum mehr ins Gewicht, denn inzwischen gibt es bereits eine Mehrfachlösung. Sprich: Der Herr kombiniert die H- und V-Form, und damit alles wirklich sitzt, packt er noch einen klassischen Gürtel dazu.

Auch farblich kann er nach eigenem Gusto wählen: von sämisch Creme (hochempfindlich) über klassisch Rehfarben bis schweinisch Schwarz (fleckenfreudig). Erlaubt ist, was gefällt. Wobei natürlich Federkielstickereien besonders schön auf hellen Hosen auszumachen sind. Ein paar Zierknöpfe dürfen natürlich auch nicht fehlen, besonders bei der Kurzen. Die Kniebundhose dagegen zieren schlichte Bänder, die zugezogen auch dafür sorgen, dass der Wind nicht in die Hosenbeine pfeift.

Denn die trainierten Wadeln als stolzes Zeichen von Männlichkeit dürfen durchaus sichtbar bleiben. Da rollt man lieber die Loferln noch etwas runter oder trägt gleich kurze Wollsocken. Dafür wird aber der Hals geschützt. Und da darf Mann dann richtig zugreifen: Leuchtend gestreifte Schals, natürlich nicht traditionell geknüpft, sondern durch die Schlaufe um den Hals gezogen, sind stilistisch der letzte Schrei.

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ufk

Quelle: Oktoberfest live

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