"Das Gefühl war überwältigend"

Marstall: So lief der erste Tag von Sigi Able

Drei Schläge: Wirt Sigi Able beim Anzapfen.

München - Sigi Able feierte mit seinem Marstall-Zelt auf der Wiesn Premiere. Die tz hat den ersten Tag des neuen Wiesn-Wirts unter die Lupe genommen.

Beim ersten Anzapfen im neuen Marstallzelt konnte Wirt Sigi Able (51) die Nervosität nicht verbergen. Erst brachte er das Zelt mit einem Versprecher zum Lachen („Wir müssen warten, bis der OB angezapft is“) , dann vergaß er das Mikro bei seinem „Ozapft is!“. Aber schon nach drei Schlägen floss das Bier. Der Kommentar des gelernten Schreiners: „Als Handwerker kann man das.“

Viel geschlafen hatte Able nicht in der Nacht vor seinem großen Auftritt nicht. „Die Handwerker waren noch bis 1 Uhr nachts beschäftigt, ich bin erst um 2.30 Uhr ins Bett gegangen – und um 6 Uhr wieder aufgestanden.“ Das Adrenalin aber hielt ihn den ganzen Tag wach. „Das Gefühl beim Wirte-Einzug das erste Mal auf dem Wagen zu sitzen, war überwältigend. Und mein Enkel Leopold hat die ganze Zeit gewunken – als hätte er das schon immer gemacht …“ Gegen Abend fiel die Anspannung beim neuen großen Wirt langsam ab – große Pannen sind ausgeblieben. „Es ist ein erhabenes Gefühl, wenn alle Planungen aufgehen.“

nba

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