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Luxushotel als Galerie

Wiesn-Wirt Stephan Kuffler stellt seine Fotografien im München Palace aus

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Stephan Kuffler, bekannt als Wiesnwirt, Gastronom, und Hotelier, stellt mit Frau Stephanie sein eigenes Fotobuch vor.

Wiesn-Wirt Stephan Kuffler ist Hobbyfotograf. Seiner Bilder stellt er jetzt im Luxushotel München Palace aus. Zur Eröffnung gibt‘s Schampus und Tatar. 

  • Wiesn-Wirt Stephan Kuffler zeigt seine Fotografien. 
  • Die Bilder des Hobby-Fotografen werden im Luxushotel München Palace ausgestellt.
  • Ein Abend mit Schampus und Tatar.  

München - Mit der Kreativität ist das so eine Sache: „Die einen haben sie, die anderen nicht“, sagt Unternehmer Stephan Kuffler, Boss der Kuffler-Gruppe, einem Gastro-Imperium mit über 40 Restaurants in Deutschland. Der 52-Jährige, der von sich behauptet, er würde ohne gestalterische Betätigung wahrscheinlich sehr unglücklich sein, fotografiert aus Leidenschaft – und das schon seit mehr als 20 Jahren. Da kommt einiges an Material zusammen.

Genug, um damit ein ganzes Hotel zu dekorieren. In diesem Falle sein eigenes: das München Palace in Bogenhausen, wo Stars wie Bonnie Tyler, Till Brönner und Iris ­Berben einchecken, wenn sie nicht gesehen werden möchten. Nachdem das Fünf-Sterne-Haus durch einen Anbau erweitert und im Jahr 2018 wiedereröffnet wurde, gab es viele neue freie Wände – Platz für Kufflers kontraststarke Schwarzweißfotografien.

Wiesn-Wirt Stephan Kuffler stellt seine Fotografien im München Palace aus

Bilder, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und Hotelgäste an der Rezeption nach ihrem Schöpfer fragen lassen, was Kuffler dazu motivierte, seine Werke in einem Bildband zu bündeln.

Das Ergebnis präsentiert sich mit dem Titel The Palace Collection in Form eines 168 Seiten starken Coffee-Table Books, dessen Veröffentlichung am Donnerstagabend am titelgebenden Ort mit 100 geladenen Freunden des Lichtbild-Autodidakten bei Schampus und Tatar-Häppchen gefeiert wurde.

Zwischen Palace-Restaurant und angrenzender Kaminbar empfing Kuffler seine Gäste im gepunktetem Schal und mit einer mehrere tausend Euro wertvollen Leica-Kamera um den Hals. Unter ihnen John Jürgens, Sohn der Showlegende Udo ­Jürgens (†80), der in seiner Freizeit auch gerne mal zum Fotoapparat greift, „aber mehr so just for fun“, wie er einräumt. Für ihn kommt die Musik an erster Stelle, um sich kreativ austoben zu können. 

Anfang April steht er wieder als DJ John Munich mit seiner „Funky“-Party-Reihe im P1 an den Turntables. Die Verbindung zur Familie Kuffler bestehe schon seit vielen Jahren: „Mein Vater hat sich zu Lebzeiten so manches Mal ab ein Uhr nachts in Kufflers Weinzelt an das Klavier gesetzt und in die Tasten gehauen.“ Fritz-Wepper-Tochter ­Sophie Meister, die ihre Schauspielkarriere zugunsten der Familie vorerst auf Eis gelegt hat, kam mit Ehemann David und Töchterchen Claire (2) vom Tegernsee angereist.

Oktoberfest: Weinzelt-Wirt Kuffler präsentiert sich als Hobbyfotograf

Das attraktive Paar hatte sich ein Zimmer im Hotel gemietet und blieb über Nacht. Natürlich auch in einem Zimmer mit Kuffler-Fotografien. „Ich bin kein großer Kunstkenner, aber für mich ist die Fotografie noch die zugänglichste Form zur Kunst. Leider bin ich selbst eine ganz miserable Fotografin.“ Ihr Bedürfnis nach kreativem Ausdruck stille sie vor allem durch das Schreiben.

Goldschmied und Gemmologe Thomas Jirgens hat Stephan Kuffler über Kunden-Events kennen und schätzen gelernt, die der High-Society-Juwelier bereits in verschiedenen Betrieben der Kuffler-Gruppe veranstaltete. „Wer weiß, vielleicht kommt es irgendwann einmal auch zu einer künstlerischen Zusammenarbeit zwischen Stephan und mir“ sinniert Jirgens und leitet galant über zu einem weiteren Gast des Abends: Pop-Art-Artist Phil Herold, dessen Muskelerkrankung ihn zwar an einen Rollstuhl bindet, der künstlich beatmet werden muss und nur noch den rechten Daumen bewegen kann, der aber mittels computertechnischer Unterstützung und beeindruckender Willenskraft Bilder kreiert, die in den Kunstsammlungen internationaler Stars wie Sting und Keith Richards zu finden sind.

Als kreativen Typen würde sich Gastronom und Wiesn-Wirt Peter Inselkammer (49), der in Begleitung seiner Tochter Franziska kam, nicht bezeichnen und schmunzelt: „Fürs Kreative ist meine Frau Katharina zuständig, ich bin ja eher der Analytiker.“ Entspannung vom Tagesgeschäft findet der Armbrustschützenzelt-Inhaber vor allem beim Sport oder mit einem guten Buch.

Wiesn-Wirt Kuffler: Der Wirt des Weinzelts auf dem Oktoberfest präsentiert seiner Bilder

Stolz zeigte sich Mama Doris Kuffler, die zwischen ihren Wohnsitzen in Grünwald und Saint Tropez pendelt, weil dort das milde Klima ihrem gesundheitlich angeschlagenen Mann Roland besonders gut bekommt, wie sie berichtet. Sie wirkte aufgrund ihrer Stilsicherheit nicht nur maßgeblich bei der Einrichtung des Palace-Hotels mit, sondern auch bei der Hängung der Fotoarbeiten ihres Sohnes, der gerade in seiner launigen Rede erklärt, dass er einfach Freude an der Fotografie habe, als ihn seine Mutter überraschend unterbricht: „Und auch wir haben Freude daran!“, was das Publikum mit Applaus bestätigte.

Mit dabei waren auch Bierbrauer Carl Christian Fürst von Wrede mit Frau Katalin, ­Sebastian Kuffler, Moritz ­Freiherr von Crailsheim mit Freundin Isabelle Winter sowie Autor Stephan Handel, der die Texte zu Kufflers Fotoband beisteuerte. 

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