Donald, Daisy und Co.

Die neue Bettel-Masche auf der Wiesn

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Pluto lässt sich fotografieren ...
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...
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... ein anderer schwebt als Geist vor der Wiesn...
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Auch Kermit hat's auf die Wiesn verschlagen.
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Daisy und Donald wurden von der Polizei abgeführt.

München - Bettler lassen sich auf der Wiesn die verschiedensten Dinge einfallen, um an ein paar Cent zu kommen. Donald- und Daisy-Kostüme sind nicht die einzigen Kreationen.

Was haben Donald, Daisy und Pluto auf dem Oktoberfest zu suchen? Wenn’s nach der Münchner Polizei und dem Kreisverwaltungsreferat geht: nichts! Am Samstag nämlich watschelte das Comic-Pärchen im Bereich des Haupteingangs herum, ließ sich mit Wiesn-Besucher fotografieren – und forderte energisch Geld für den Schnappschuss. Aufmerksame Polizisten sahen darin jedoch eine Form der organisierten Bettelei. Sie nahmen Donald und Daisy mit auf die Wiesn-Wache. Dort stellte sich heraus: Zwei Männer aus Bulgarien hatten sich in die knallbunten Kostüme gezwängt!

Ein paar Stunden später fielen Donald und Daisy schon wieder einer Polizeistreife auf. Diemal am Fuße der Bavaria, sie forderten wieder Münzgeld von den Besuchern. Wieder wurden die Comic-Figuren vorläufig festgenommen und auf die Wache gebracht. Jetzt aber entpuppten sich Donald und Daisy als zwei Frauen aus Bulgarien. „Es waren die Ehefrauen der zuvor vorläufig festgenommenen Männer“, sagt Polizeisprecher Oliver Timper. Diesmal wurden die Kostüme jedoch einbehalten.

Doch schon am Sonntagmittag waren Donald und Daisy am Esperantoplatz wieder aktiv. Diesmal hatte sie auch noch Pluto als Begleiter dabei. Das Trio mischte sich völlig ungeniert unter die Besucher, ließ sich fotografieren und forderte Geld. Die Einnahmen wurden jeweils von einem Aufpasser im Hintergrund eingesammelt. Auch diese drei kostümierten Bettler wurden überprüft. Da sie sich jedoch außerhalb des Festgeländes aufhielten, wurden sie nur über die neue Bettelverordnung der Stadt informiert, wonach aggressives und organisiertes Betteln verboten ist.

Aber nicht nur Daisy & Co. tummeln sich im Umfeld zur Wiesn. An den Eingängen postierten sich am ersten Wochenende auch Bettler, die zu Tieren geformte Luftballone verkauften oder sich als schwebende Geister präsentieren. „Auch auf dieses Treiben haben wir ein Auge“, sagt Polizeisprecher Timper.

Klicken Sie sich durch die Fotostrecke oben!

jam

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