Nach schwerem Unfall

Matt (28) aus Australien: Er ist der dritte Wiesn-Tote

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Starb in der Klinik: Matthew A.

München - Zehn Tage nach seinem schweren Unfall am ersten Wiesn-Abend ist auch der australische Tourist Matthew „Matt“ A. († 28) seinen schweren Verletzungen erlegen. Er ist der dritte Wiesn-Tote.

Der Elektriker hatte mit seinen Freunden einen Europatrip gebucht, postete an seine Lieben daheim Bilder aus Prag, Budapest und Wien, bevor die Freunde pünktlich zum Oktoberfest in München eintrafen. Sein letzter Eintrag stammt vom 7. September. Zwei Tage später war Matt mittendrin, als die Wiesn 2015 begann. Nach einem langen Wiesn-Abend lief er nachts um 23.35 Uhr ziemlich betrunken auf dem rechten Fahrstreifen der Ludwigstraße stadtauswärts. Auf Höhe der Universität wollte er offenbar völlig überraschend über die Straße rennen – genau vor ein Taxi. Er prallte mit dem Kopf in die Windschutzscheibe, erlitt schwerste Kopfverletzungen. Matts Angehörige flogen sofort nach München. Die Ärzte mussten ihnen erklären, dass Matthew hirntot ist. Am Dienstag gegen 15 Uhr wurden mit dem Einverständnis der Angehörigen die lebenserhaltenden Maschinen abgestellt.

tz

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