Oktoberfest 2016

Streit um schlechte eingeschenkte Mass: Wiesn-Gast beißt Schankkellner

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Eine schlecht eingeschenkte Mass, da verstehen manche keinen Spaß.

München - Ein 52 Jahre alter Wiesn-Besucher moniert eine schlecht eingeschenkte Mass. Weil man ihm nicht nachschenken will, wird er so sauer, dass er zubeisst.

Worum sollte man sich auf der Wiesn sonst streiten, als um Bier könnte man meinen. Ein 52 Jahre alter Wiesn-Besucher ging dabei aber wie es aussieht zu weit. Weil seine Mass seiner Meinung nach schlecht eingeschenkt war, ging der Mann am Donnerstag, 22.9. gegen 16.15 Uhr, zum Schankkellner um sich zu beschweren, berichtet die Polizei. Der Schankkellner stellte allerdings fest, dass die Mass schon warm war um somit wohl kaum gerade erst serviert. Er weigerte sich deshalb, nachzuschenken.

Der Wiesn-Gast war darüber so sauer, dass er eine frische Mass nahm und die in Richtung des Kellners verschüttete. Der Ordnungsdienst wurde gerufen, es folgte ein Handgemenge. Der wütende Wiesn-gast biss dem Schankkellner in den Finger und einem Mann vom Ordnungsdienst in die Schulter.   

Mittlerweile wurde die Polizei hinzugerufen, die die Streitenden trennte und die Personalien aller beteiligten aufnahm.

Der 52-Jahre erschien kurz darauf auf der Wiesn-Wache. Er wollte eine Anzeige wegen Körperverletzung erstatten, weil er bei dem Gerangel fast erstickt wäre und sich übergeben musste. Außerdem sei sein Autoschlüssel abgebrochen.

Plötzlich jedoch, überlegte er sich wohl anders, der Mann drehte sich um und verließ die Wache - ohne eine Anzeige.

mm/tz   

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