Was kostet eigentlich..?

Oktoberfest 2017: Die Bierpreise in den Festzelten

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Oktoberfest 2017: Was kostete die Mass?

Was kostet die Mass auf dem Oktoberfest 2017? Hier finden Sie eine Übersicht der Bierpreise in den Festzelten auf der Wiesn.

Update vom 19. Juli 2017: Auch dieses Jahr wurde wieder ein offizielles Wiesn-Plakat gekürt. Wir verraten Ihnen, welches Motiv gewonnen hat.

Update vom 19. Juli 2017: Wie viel kostet heuer das halbe Hendl auf der Wiesn? In diesem Info-Artikel erfahren Sie es. 

Update vom 19. Juli 2017: Noch keine Unterkunft für die Wiesn-Zeit gefunden? Dann sollten Sie sich nun aber schicken, denn die Hotelpreise zur Wiesnzeit eilen in die Höhe oder viele Zimmer sind schon ausgebucht. 

Update vom 13. Juli 2017: Wie komme ich am besten - und vor allem stressfrei - zur Wiesn? Wir haben bereits zusammengefasst, wo und an welcher Haltestelle Sie beim Oktoberfest 2017 aussteigen können.

München - Oktoberfest-Fans müssen sich nicht mehr lange gedulden: Denn am 16. September ist es wieder soweit. Mit dem traditionellen Bieranstich beginnt an diesem Tag das Oktoberfest 2017. Zweieinhalb Wochen lang können die Oktoberfest-Besucher dann täglich auf der Theresienwiese feiern und in den Bierzelten das größte Volksfest auf der Welt genießen.

Schon im Frühjahr vor der Wiesn war das Oktoberfest 2017 in München ein heißt diskutiertes Thema. Der Konflikt: Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) forderte eine Bremse für den Bierpreis. Bei den Oktoberfest-Wirten kam dieser Vorschlag weniger gut an. Am Ende entschied der Stadtrat, in dem er den Vorschlag ablehnte.

Damit Sie wissen, wie hoch die Bierpreise in den verschiedenen Festzelten auf dem Oktoberfest 2017 sind, haben wir für Sie eine Übersicht erstellt.

Oktoberfest 2017: Bierpreise - das kostet die Mass in den Zelten

Zuerst die gute Nachricht: Der Preis für eine Mass bleibt auch in diesem Jahr noch unter der 11-Euro-Marke. Dennoch wird der Liter Bier auch in diesem Jahr noch einmal teurer: Zwischen 10,60 Euro und 10,95 Euro müssen die Besucher des Oktoberfests 2017 in den jeweiligen Festzelten bezahlen: 

In diesen Zelten variieren die Preise von 10.60 Euro bis 10.70 Euro:

Festzelt auf dem Oktoberfest 2017

Preis pro Mass

Familienplatzl (Weissbiergarten)

10,60 Euro

Oide Wiesn - Museumszelt

10,60 Euro

Oide Wiesn - Festzelt Tradition

10,65 Euro

Augustiner-Festhalle (Vollmer)

10,70 Euro

Heimer Enten- u. Hühnerbraterei

10,70 Euro

Wirtshaus im Schichtl (Schauer)

10,70 Euro

Hochreiter Haxnbraterei (Hochreiter)

10,70 Euro

Ochsenbraterei - Spaten Festhalle

10,70 Euro

Metzgerstubn (Vinzenz Murr)

10,70 Euro

Oide Wiesn - Herzkasperl-Festzelt

10,70 Euro

Oide Wiesn - Volkssängerzelt

10,70 Euro

In diesen Zelten kostet die Mass zwischen 10,80 und 10,85 Euro:

Festzelt auf dem Oktoberfest 2017

Preis pro Mass

Ammer Hühnerbraterei (Schmidbauer)

10,80 Euro

Fisch-Bäda (Lingnau)

10,80 Euro

Heinz Wurst- und Hühnerbraterei (Heilmaier)

10,80 Euro

Kalbsbraterei (Hochreiter) - seit 2014

10,80 Euro

Münchner Knödelei (Oberndorfer)

10,80 Euro

Löwenbräuzelt (Hagn und Spendler)

10,80 Euro

Armbrustschützenzelt (Inselkammer)

10,85 Euro

Wildstuben (Renoldi Trudi)

10,85 Euro

Zur Bratwurst (Hochreiter)

10,85 Euro

Mit bis zu 10,95 Euro ist die Mass in diesen Festzelten am teuersten:

Festzelt auf dem Oktoberfest 2017

Preis pro Mass

Bräurosl - Pschorr Festhalle (Familie Heide)

10,90 Euro

Hacker Festhalle (Familie Roiderer)

10,90 Euro

Hofbräu-Festzelt (Familie Steinberg)

10,90 Euro

Käfers Wiesn-Schänke (Familie Käfer)

10,90 Euro

Schützen-Festzelt (Familie Reinbold)

10,90 Euro

Marstall Festzelt (Familie Able) - seit 2014

10,90 Euro

Zum Stiftl (Wirtsfamilie Stiftl)

10,90 Euro

Poschners Hühner- und Entenbraterei

10,90 Euro

Glöckle Wirt (Hanns Werner Glöckle)

10,90 Euro

Hendlbraterei Goldener Hahn (Able) - seit 2015

10,90 Euro

Schottenhamel Festhalle (Schottenhamel)

10,95 Euro

Paulaner-Festhalle - Winzerer Fahndl (Pongratz)

10,95 Euro

Fischer-Vroni Festzelt (Winter OHG)

10,95 Euro

Oktoberfest 2017: In diesen Festzelten gibt es nur Weißbier

Wer sowieso nur Weißbier trinken möchte, der kann auch die folgenden beiden Festzelte aufsuchen:

Festzelt auf dem Oktoberfest 2017

Preis pro Mass

Feisingers Käs & Weinstubn (1 Liter Weissbier)

13,00 Euro

Kufflers Weinzelt (1 Liter Weissbier)

15,60 Euro 

Übrigens: Teilweise sind die Masskrüge bei dem ganzen Trubel nicht ordentlich eingeschenkt. Heißt, es ist schlicht zu wenig Bier in den Krügen. Was viele nicht wissen: In diesem Fall können Sie sich auch Bier nachfüllen lassen

Oktoberfest 2017: Das kosten alkoholfreie Getränke und Softdrinks

Natürlich gibt es in den Bierzelten auf dem Oktoberfest aber nicht nur Bier, sondern auch alkoholfreie Getränke. Die sind im Vergleich zum letzten Jahr aber deutlich teurer geworden. 

Der Durchschnittspreis für einen Liter Tafelwasser beträgt in diesem Jahr 8,73 Euro. Einige Festzelte treiben es aber auf die Spitze und verlangen unglaubliche 11,60 Euro für Wasser. Im Vorjahr lag der Preis durchschnittlich bei lediglich 8,27 Euro. Für Limonade müssen die Besucher rund 9,55 Euro bezahlen. Spezi und Cola-Mix liegen im Schnitt bei 9,64 Euro. 2016 kosteten sie noch 9,27 Euro. 

Eine positive Neuigkeit gibt es aber dennoch: Wirte-Sprecher Roiderer wird in seinem Hackerzelt ein Familiengetränk für 3,50 Euro anbieten. Zudem versprach er auf seine Kollegen „einzureden“, um auch sie von der Idee zu überzeugen. 

Oktoberfest 2017: In welchen Festzelten gibt es Radler

Wem das Bier auf dem Oktoberfest 2017 zu kräftig ist (oder wer noch fahren muss): Radler, also eine Mischung aus Bier und Limonade wäre eine Alternative. Aber: In vier von 15 Zelten wird auf der Wiesn kein Radler ausgeschenkt. Dazu gehören das Weinzelt, indem nur Wein und Weißbier angeboten wird und die Augustiner-Festhalle. Ebenso im Hackerzelt und in der Bräurosl. Wir haben bereits zusammengefasst, warum das so ist und in welchen Festzelten auf dem Oktoberfest Radler ausgeschenkt wird.   

Oktoberfest 2017: Diese Biersorten gibt es in den Festzelten

Einer langen Tradition enstprechend darf beim Oktoberfest nur Münchner Bier ausgeschenkt werden. Sechs Brauereien haben sich dieses Privileg durch die langjährige Erfahrung im Brauen erarbeitet: Die Brauereien Augustiner, Hacker Pschorr, Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner und Spaten. 

In den verschiedenen Oktoberfestzelten auf der Theresienwiese werden deswegen auch unterschiedliche Sorten Bier ausgeschenkt. Und Bier ist schließlich nicht gleich Bier. Damit sie wissen, welches Bier es wo gibt, finden Sie hier eine Übersicht:

Biersorte

Festzelt auf dem Oktoberfest 2017

Augustiner

Augustiner-Festhalle, Fischer-Vroni

Paulaner

Armbrustschützenzelt, Winzerer Fähndl, Käferzelt

Spaten-Franziskaner

Marstall, Schottenhamel, Ochsenbraterei (Spatenbräu-Festhalle)

Löwenbräu

Schützen-Festzelt, Löwenbräu-Festhalle

Hacker-Pschorr

Hacker-Festzelt, Pschorr-Bräurosl

Hofbräu

Hofbräu-Festzelt

Um einen der begehrten Plätze in den Festzelten zu bekommen, sollten Wiesnbesucher möglichst bald schon Plätze reservieren, denn wie in jedem Jahr gilt: Die Plätze sind rar. Hier erfahren Sie, wie Sie schon jetzt in den Zelten reservieren können.

Sie wollen in diesem Jahr zum ersten Mal das Oktoberfest besuchen? Dann lesen Sie sich vorher lieber noch einmal diese ungeschriebenen Bier-Regeln durch. Dann fallen Sie auch garantiert nicht direkt als Neuling auf. 

Oktoberfest 2017: Wo gibt es welches Bier?

Oktoberfest 2017: Darum gibt es keine Bierpreisbremse

Millionen Besucher strömen jedes Jahr auf das größte Volksfest der Welt. Um die Sicherheit dort zu gewährleisten, hat die Stadt München in diesem Jahr ein besonderes Sicherheitskonzept ausgearbeitet. Doch die Sicherheit hat seinen Preis. Deswegen wollte Wiesn-Chef Schmidt auch die Wirte stärker in die Pflicht nehmen: Die müssen nun zusätzlich zur Standgebühr, eine Umsatzpacht von vier bis fünf Prozent bezahlen. 

Damit diese zusätzlichen Kosten nicht durch erhöhte Bierpreise wieder eingeholt werden, schlug Schmidt zusätzlich eine Bierpreisbremse vor: Drei Jahre lang sollte der Preis für eine Mass nicht über 10,70 Euro steigen. Doch dieser Vorschlag wurde vom Stadtrat München abgelehnt. 

Die 11 Euro Marke wird dennoch in diesem Jahr nicht geknackt. Im Schnitt steigt der Bierpreis um „nur“ 2,55 Prozent und damit weniger als in den Jahren zuvor. Dafür werden aber die nicht alkoholischen Getränke teilweise um 50 Cent teurer

Oktoberfest 2017: Die Entwicklung der Bierpreise seit 1970

Ein Blick in die Historie der Bierpreise auf dem Oktoberfest zeigt: Im Jahr 1969 kostete die Maß Bier auf der Wiesn noch 2,40 DM. Heuer verlangen die Wiesn-Wirte bis zu 10,90 Euro. Somit hat sich der Warum ist der Vergleich mit 1969 so interessant? Ganz einfach: Wie der „Verein gegen betrügerisches Einschenken“ mitteilt, bestimmte die Stadt München bis zu diesem Jahr den Bierpreis. Seit 1970 aber legen die Wiesn-Wirte fest, was eine Maß Bier auf dem Oktoberfest kostet. Und siehe da. Seither geht es in einer steilen Kurve nach oben. Von 1950 bis 1970 stieg der Bierpreis umgerechnet nur um 30 Cent. Natürlich muss man in den Vergleich auch Faktoren wie Inflation oder Lohnentwicklung mit einbeziehen. So kostete in Deutschland im Jahr 1969 die Halbe Bier im Schnitt noch 70 Pfennig.

Dennoch zeigt die Entwicklung des Bierpreises auf dem Oktoberfest: Praktisch in jedem Jahr verlangen die Festwirte mehr für die Mass Bier. Die einzige Ausnahme bilden die Jahre 2002 und 2003, als der Preis für eine Maß Bier gleich blieb. Ein Ende des allgemeinen Aufwärtstrends ist derzeit nicht in Sicht. 

Zum Vergleich: 1997, also vor 20 Jahren, kostete die Mass Bier auf dem Oktoberfest noch maximal 10,90 D-Mark. Heuer verlangen die Wiesn-Wirte bis zu 10,90 Euro. Somit hat sich der Bierpreis in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. 

So hat sich der Bierpreis auf dem Oktoberfest seit 1969 entwickelt. Hinweis: Die Umstellung von D-Mark auf Euro erfolgte zum 1. Januar 2002. Somit wird seit dem Oktoberfest 2002 die Maß in Euro bezahlt. 

Oktoberfest (Jahr)

minimaler Bierpreis pro Mass

maximaler Bierpreis pro Mass

1969

2,40 DM

2,40 DM

1970

2,65 DM

2,65 DM

1971

2,50 DM

2,95 DM

1972

2,60 DM

3,05 DM

1973

2,90 DM

3,25 DM

1974

3,20 DM

3,50 DM

1975

3,50 DM

3,75 DM

1976

3,70 DM

3,95 DM

1977

4,10 DM

4,25 DM

1978

4,10 DM

4,35 DM

1979

4,55 DM

4,65 DM

1980

4,80 DM

4,90 DM

1981

4,80 DM

5,25 DM

1982

5,25 DM

5,60 DM

1983

5,60 DM

5,90 DM

1984

5,75 DM

6,00 DM

1985

5,90 DM

6,30 DM

1986

6,10 DM

6,50 DM

1987

6,35 DM

6,65 DM

1988

6,60 DM

6,85 DM

1989

6,70 DM

7,20 DM

1990

6,95 DM

7,55 DM

1991

7,40 DM

8,50 DM

1992

8,10 DM

8,85 DM

1993

8,80 DM

9,45 DM

1994

9,00 DM

9,80 DM

1995

9,50 DM

10,40 DM

1996

9,80 DM

10,50 DM

1997

10,20 DM

10,90 DM

1998

10,40 DM

11,30 DM

1999

10,70 DM

11,80 DM

2000

11,20 DM

12,60 DM

2001

11,70 DM

12,80 DM

2002 (Umstellung auf Euro)

6,30 Euro

6,80 Euro

2003

6,30 Euro

6,80 Euro

2004

6,65 Euro

7,10 Euro

2005

6,80 Euro

7,25 Euro

2006

6,95 Euro

7,50 Euro

2007

7,30 Euro

7,90 Euro

2008

7,80 Euro

8,30 Euro

2009

8,10 Euro

8,60 Euro

2010

8,30 Euro

8,90 Euro

2011

8,70 Euro

9,20 Euro

2012

9,10 Euro

9,50 Euro

2013

9,40 Euro

9,85 Euro

2014

9,70 Euro

10,10 Euro

2015

10,00 Euro

10,40 Euro

2016

10,40 Euro

10,70 Euro

2017

10,60 Euro

10,95 Euro

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