Diskussion ums Oktoberfest

Wiesn: Reservierungsfreier Tag? OB will Klärung

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Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) fordert in der Diskussion um einen reservierungsfreien Tag auf der Wiesn und die Refinanzierung der Sicherheitskosten eine schnelle Entscheidung des Stadtrats.

München - Dies sagte der OB unserer Redaktion am Rande der gestrigen Vollversammlung. „Der Referent muss in absehbarer Zeit mal einen Vorschlag machen“, erklärte Reiter. Ein Seitenhieb auf Bürgermeister und Wirtschaftsreferent Josef Schmid (CSU), der für die Wiesn zuständig ist.

Wie berichtet, hatte die Stadt ursprünglich geplant, am Tag der Deutschen Einheit (Dienstag, 3. Oktober) in den Wiesn-Zelten keine Reservierungen zuzulassen – als Zuckerl für einheimische Besucher. Die Wirte sträuben sich dagegen, darum kommt der Beschluss nun noch einmal auf den Prüfstand. Reiter erklärte, er habe schon eine klare Meinung zu dem Thema. Die werde er aber erst äußern, wenn ein neuer Beschlussvorschlag für den Stadtrat vorliege.

Dieter Reiter will in Sachen Wiesn bald Ergebnisse sehen .

Beim Thema Refinanzierung der enorm gestiegenen Kosten für die Sicherheitsmaßnahmen zur Wiesn wurde der OB deutlicher: „Dass dass Eintrittsgeld für die Oide Wiesn erhöht wird, kann ich mir nicht vorstellen.“ Diesen Vorschlag lehne er schlichtweg ab. Auch weil die Oide Wiesn sein „Baby“ sei. 

münchen.tv-Video: So sieht das neue Wiesn-Plakat aus

Derzeit wird im Wirtschaftsreferat intern diskutiert, wie die Stadt als Veranstalter die von 5,5 Millionen Euro auf etwa zehn Millionen Euro gestiegenen Kosten umlegt. Im Gespräch sind höhere Standgebühren für Wirte, Schausteller und Budenbesitzer, ein zusätzlicher Euro Reservierungsgebühr für Tische in den Zelten sowie ein teurerer Eintritt für die Oide Wiesn. 

Video: snacktv

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