Zur Schönheitskönigin

Kostprobe: So schön wird‘s im neuen Volkssängerzelt auf der Oiden Wiesn

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Wenn die Schwiegermama mit der Schwiegertochter singt: Schauspielerin Gitti Walbrun (li.) und Kathrin Kammergruber hatten Spaß. Hinten im Bild das Wirtepaar Peter und Gerda Reichert.

Bei der Vorstellung des Oide-Wiesn-Volkssängerzelts „Zur Schönheitskönigin“ geben Jürgen Kirner und Gitti Walbrun einige Kostproben.

München - Zusammen singen kann zur großen Gaudi werden. Gerade wenn Schwiegermutter und Schwiegertochter zusammen Zeilen schmettern, die da lauten: „Oh, wie herrlich ist das Leben, oh, wie schön ist doch die Welt – mia verkaffa d’Schwiegermuatta und versaufa ihra Geld.“

Kathrin Kammergruber (32) würde ihre Schwiegermama, die Schauspielerin Gitti Walbrun (62, „Dahoam is Dahom“) für kein Geld der Welt hergeben. Ein hübsches Bild gaben die beiden Frauen ab, als sie am Freitag zusammen das Lied der Couplet-AG anstimmten – und bei dem Text natürlich lachen mussten. Sie waren zur Programmpräsentation des Volkssängerzelts „Zur Schönheitskönigin“ gekommen, das heuer neu auf der Oidn Wiesn stehen wird. Ein „gemütliches Alt-Münchner Zelt“ soll es laut Wirt Peter Reichert (50) werden, inspiriert von Wirtshäusern um 1900. Aber vor allem wünscht sich der gebürtige Ebersberger, dass seine Gäste genauso viel Freude am Singen haben werden wie er.

Denn im Volkssängerzelt auf der Oidn Wiesn haben nicht nur BR-Stars wie Gitti Walbrun und Jürgen Kirner („Couplet-AG“) ihren großen Auftritt, auch die Gäste sollen ins Programm mit einbezogen werden: Auf den Tischen im Zelt liegen Texte alter Couplets, Schlager und Wirtshauslieder, die alle zusammen singen sollen. „Bei uns ist die Musik nicht nur ein Klangteppich“, sagt Kirner, der die musikalische Leitung im Zelt übernimmt. „Wir singen mit den Leuten.“

Zudem hat sich der Volkssänger und Kabarettist die Frage gestellt, wieso auf der Wiesn eigentlich immer nur Männer anzapfen. In der „Schönheitskönigin“ soll es anders sein. „Wir haben ein weibliches Gepräge, allein schon vom Namen her. Bei uns kommen die Frauen zum Zug!“ Und zwar gleich drei an der Zahl: Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU), ihr Nockherberg-Double Angela Ascher und Schauspielerin Gitti Walbrun lassen am 16. September das Bier sprudeln. Allerdings erst um 13 Uhr, also eine Stunde nach dem offiziellen Wiesn-Anstich, den Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) traditionell im Schottenhamel-Zelt vollzieht. Zwei Schläge brauchte der OB in den vergangenen beiden Jahren. Eine reife Leistung. Mal schauen, ob die Damen in der Schönheitskönigin da heuer mithalten können.

Dürfen anzapfen: Ministerin Ilse Aigner (li.) und ihr Salvator-Double Angela Ascher.

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Kommentare

Hans
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Zur Schönheitskönigin gabs doch schon mal vor ein paar Jahren. Das war eine Katastrophe. Das Essen wurde im Hofbräuhaus gekocht, auf die Wiesn gefahren und dort aufgewärmt. Schmecken ist was anderes.

Lena
(0)(0)

Mit Reservitis ist's keine Oide Wiesn mehr. Wer mag da noch hingehen?