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Oktoberfest 2017: Pracht und Nostalgie im Festzelt - Der Marstall auf der Wiesn

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Das Marstall-Festzelt.

Oktoberfest 2017: Der Marstall ist heuer zum vierten Mal mit dabei. Das Festzelt verspricht eine Verbindung zwischen Tradition und Moderne – bayerische Gemütlichkeit trifft auf ein besonderes Ambiente mit nostalgischer Pferdedekoration.

München - Optisch orientiert sich der Marstall an den prächtigen Festzelten, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf der Theresienwiese standen. Das Thema Pferd ist allgegenwärtig: Über dem Eingang thront ein Pferde-Vier-Gespann, das Innere des Zeltes wird mit nostalgischen Pferdefiguren aus Holz geschmückt. Das Herzstück des Festzeltes ist die Musikbühne, die einem Karussell nachempfunden ist. Dabei kommt die tierische Schwerpunktsetzung nicht von ungefähr: Der "Marstall" war früher eine Hofreitschule, in der sich die Münchener Adelsgesellschaft zum Reiten traf. Die Verbindung zur Theresienwiese rührt von einem 1810 dort abgehaltenen Pferderennen - dem Vorläufer des weltbekannten Oktoberfests.

Informationen zum Marstall:

Wirte: Die Wirtsleute Siegfried und Sabine Able betrieben sechs Jahre lang die Kalbs Kuchl auf der Theresienwiese. Mittlerweile öffnen sie zum vierten Mal den Marstall als Nachfolger des Hippodroms, nachdem dessen Betreiber Sepp Krätz 2014 wegen Steuerhinterziehung von der Wiesn geflogen war. Das Wirtepaar will mit einer erstklassigen Küche und freundlichem Service glänzen.

Reservierungen: Das Festzelt Marstall ist für das Oktoberfest 2017 bereits ausgebucht und nimmt keine Anfragen mehr an. 

Internet: Die offizielle Website ist unter www.marstall-oktoberfest.de erreichbar. 

Sitzplätze: Das Festzelt verfügt über 4.500 Sitzplätze im Außen- und Innenbereich sowie an der Bar. Diese sind verteilt auf Erdgeschoss oder Obergeschoss.

Preise 2017: Die Maß Spatenbräu kostet heuer 10,90 Euro. Während der Mittagswiesn gab es im letzten Jahr dennoch auch hier vergünstigte Schmankerl wie das halbe Wiesn-Hendl ab 11,90 Euro. Außerdem erwarten die Besucher wohl wieder verschiedene Spezialitäten, zum Beispiel Rücken vom Hirschkalb an Pfifferlingen mit Wacholderrahm, Haselnussschupfnudeln, Preiselbeeren und Romanesco für 28,50 Euro. Auch an Veganer und Vegetarier wird 2017 erneut gedacht: Auf der Homepage kündigt der Marstall wieder viele vegetarische, vegane, gluten- und laktosefreie Alternativen auf der Speisekarte an. 2016 gab es unter anderem ein veganes Grillsteak mit Kartoffel-Gemüsesalat für 17,50 Euro. Wie viel das Bier und Essen in den anderen Zelten auf dem Oktoberfest kostet, erfahren Sie in unserer Übersicht.

Musik im Marstall: Ab 12 Uhr sorgt die Pepi Kugler Band für ausgelassene Stimmung.  Danach gibt es wieder zünftige Stimmung mit Livemusik von der Münchner Zwietracht, die den Marstall bereits im letzten Jahr zum Kochen brachten.

Regelungen für Raucher: Im Marstall herrscht wie in allen Festzelten striktes Rauchverbot. Wer auf die Zigarette aber nicht verzichten möchte, kann dazu auf den Raucherbalkon gehen.

Unsere wichtigsten und besten Wiesn-Geschichten posten wir auch auf der Facebook-Seite Oktoberfest.

Oktoberfest: Der große Zelt-Vergleich

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