„Verkleidung“ geht auch 2018 weiter

Wiesn ist doch kein Fasching! Die schlimmsten „Trachten“-Outfits

Oktoberfest oder Fasching? Bei so manchen Wiesn-Besuchern ist das eine berechtigte Frage. Denn der Trend zu kuriosen Outfits auf dem größten Volksfest der Welt geht weiter.

München - Dirndl und Lederhosen sind auch auf der Wiesn 2018 sehr beliebt. Aber bei so manchem Outfit kann von Tradition nicht mehr die Rede sein. Plastik-Dirndl, Perücken, Cowboy-Hüte - auf der Theresienwiese gibt es nichts was es nicht gibt. Der Trend zur kuriosen Kleiderwahl hat bereits vor einigen Jahren begonnen. Turnschuhe oder Gummistiefel zum Dirndl sind inzwischen die noch am erträglichsten Mode-Fauxpas. Gefühlt wird es aber von Jahr zu Jahr extremer. Vor allem die Besucher, die nicht aus Bayern kommen, verwechseln die bayerische Tracht gern mit einer Art Faschingskostüm. 

Was aktuell auf dem Oktoberfest los ist, berichten wir live im Ticker.

Wiesn oft mit Fasching verwechselt

Nicht selten wird der Wiesnbesuch dann auch zum Anlass für einen Junggesellen-Abschied genommen - dann sind die Outfits besonders kurios, wie bei diesen vier Besuchern aus Italien:

 

Blonde Perücken und Bären-Kostüm: Die Wiesn wird offenbar bei diesen vier Italienern mit Fasching verwechselt.

Wiesn 2018: Die schlimmsten „Trachten“-Outfits

Oktoberfest 2018
Nicht selten wird der Wiesnbesuch zum Anlass für einen Junggesellen-Abschied genommen - dann sind die Outfits besonders kurios, wie bei diesen vier Besuchern aus Italien: © dpa / Karl-Josef Hildenbrand
Oktoberfest 2017 - Hendlhüte
Vor allem bei Männern beliebt: die Hendlhüte mit den wackelnden Haxen. (Bild von 2017) © dpa / Felix Hörhager
Oktoberfest 2018
Diese drei Damen haben ihr Outfit vermutlich nicht in einem traditionellen Trachtenladen erhalten. © dpa / Karl-Josef Hildenbrand
Oktoberfest 2018
Der Spruch auf dem Hinterteil dieser Lederhosn ist Programm: „Scheiß da nix“, auf Hochdeutsch: „Mach dir keine Gedanken“. © dpa / Angelika Warmuth
Oktoberfest 2018
Aus England und Norwegen kommen diese beiden Wiesn-Besucher. © Sarah Brenner
Oktoberfest 2018
Diese vier Kanadier sind auf dem Weg ins Hofbräuzelt. © Sarah Brenner
Oktoberfest 2018
Ein eigenwilliges Accessoires trägt dieser Wiesn-Besucher zu seiner Lederhosen. © dpa / Karl-Josef Hildenbrand
Oktoberfest 2018
Hier sehen vermutlich nur „Fortgeschrittene“ den Fehler: Zur langen Lederhosen werden eigentlich keine Loferl angezogen. (Für Unwissende: Loferl sind Wadenstrümpfe.) © tz.de-Leserin Andrea

Auf vielen Köpfen sind auch die Hendl-Hüte zu sehen. Spätestens mit dieser Kopfbedeckung, die auf Knopfdruck die Hendlhaxen wackeln lässt, ist man im Fasching angekommen.

Vor allem bei Männern beliebt: die Hendlhüte mit den wackelnden Haxen. (Bild von 2017)

Diese vier Kanadier finden alles auf der Wiesn „amazing“. „Amazing“ ist auch ihr Outfit:

Diese vier Kanadier sind auf dem Weg ins Hofbräuzelt.

Der Spruch auf dem Hinterteil dieser Lederhosn ist Programm: „Scheiß da nix“, auf Hochdeutsch: „Mach dir keine Gedanken“. Traditions-Liebhaber können diesem Stück wahrscheinlich wenig abgewinnen. 

„Scheiß da nix“ ist auf die Lederhosn dieses Wiesn-Besuchers gestickt.

Video: Die Schönsten Promi-Drindl

Geht‘s noch? Was dieser Besucher unterm Arm trägt, wird jeden echten Wiesn-Fan ärgern

Und spätestens bei dem XXL-Utensil, das dieser Besucher unter seinem Arm trägt, wird so mancher echter Münchner den Kopf schütteln. 

Noch mehr kuriose Outfits aus den vergangenen Jahren sind in dieser Fotostrecke zu sehen. Was davon noch als Tracht durchgeht - entscheiden Sie selbst.

Wie eine traditionelle Männer-Tracht auszusehen hat, erklärt uns ein Experte. Und auf welcher Seite die weiblichen Wiesn-Besucher die Dirndschürze binden, erklären wir hier.

va

Rubriklistenbild: © dpa / Felix Hörhager

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