Biertest vor dem Bierfest

Spaten, Augustiner oder doch Paulaner? Das ist das stärkste Wiesn-Bier

+
Prost! Die Bosse der Münchner Brauereien bei der Wiesn-Bierprobe.

Etwas weniger als zwei Wochen noch, dann is ozapft und die Wiesn ist wieder im vollen Gange. Vor der Oktoberfest-Eröffnung gab‘s den obligatorischen Biertest.

München - Echt muss es sein und aus einer der sechs großen Münchner Brauereien stammen – nur dann ist es ein richtiges Oktoberfestbier. Mitzuerleben und nachzuschmecken war das bei der Wiesn-Bierprobe in der Ratstrinkstube. Stolz präsentierten die Braumeister ihren Gerstensaft.

„Wie ein Sonnenaufgang im Herbst“ oder „Der Schaum ist wie Cumuluswolken am Himmel“: nur zwei der Beschreibungen, die die Braumeister für ihr Bier fanden.

Vielleicht interessiert Sie auch das: Großer Bierhersteller kündigt Neuerung an, die Leben retten soll

Den oben erwähnten Sonnenaufgang im Krug: Den gibt’s zum Beispiel beim Augustiner-Wiesnbier zu erleben. Erfrischend und mit weichem Abgang – genau so, wie Braumeister Andreas Brunner sich das vorstellt.

Spaten hat am wenigsten, Augustiner am meisten

Hacker-Pschorr ist deutlich hopfenbitter und ausgeprägt malzaromatisch, Paulaner legt vor allem Wert auf den satten und runden Körper.

Lesen sie zudem auch: tz-Wiesn-Madl - Das sind die Top 12! Nach Jury-Entscheidung steht nun auch Leser-Voting fest

Hofbräu-Trinker dürfen sich auf leuchtend-bronzefarbenen Genuss mit citrusartigen Hopfenaromen freuen, markant für Löwenbräu sind derweil die dezenten Malznoten im Geruch. Spaten ist vollmundig und süffig, die Hopfenbittere harmonisch.

Der Alkoholgehalt liegt zwischen 5,9 (Spaten) und 6,3 Prozent (Augustiner), die Stammwürze zwischen 13,6 (Paulaner) und 13,8 Prozent (Löwenbräu). 

aku

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare