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Oktoberfest: Der Wiesn-Abschluss in den Zelten - Dieter Reiter knipste Licht aus

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Von: Max Wochinger

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Oktoberfest 2019
Oktoberfest 2019: So wurde der Abschluss in den Wiesn-Zelten gefeiert. © dpa / Felix Hörhager

Oktoberfest: Nach gut zwei Wochen war es wieder soweit. Der letzte Wiesn-Sonntag. Gestern ging das Volksfest zu Ende. So feierten die Zelte den Abschluss.

Vorbei ist‘s mit der Wiesn. Am Sonntag ging das größte Volksfest der Welt zu Ende. Für viele Oktoberfest-Fans ist das Jahr für Jahr ein trauriger Moment. 

Ob mit Wunderkerzen, dem Oberbürgermeister oder ganz bestimmten Liedern: Jedes Festzelt hat sein Ritual, mit dem es jedes Jahr das Oktoberfest verabschiedet. Wir geben einen Überblick.

Wiesn-Abschied im Pschorr-Bräurosl

Im Pschorr-Bräurosl bedankte sich der Oberbürgermeister zunächst auf der Musikbühne bei den Besuchern. Zum Abschiedslieds „Silencio“ knipste Münchens OB gegen 22.15 Uhr das Licht des Festzelts aus.

„Wir verteilen 9000 kleine LED-Lichter in Herzform, die dann das Zelt beleuchten, wenn der OB das Licht ausgemacht hat", sagte Wirtin Daniela Heide dem Münchner Stadtportal oktoberfest.de

Oktoberfest-Finale in der Ochsenbraterei

In der Ochsenbraterei feierten alle 500 Mitarbeiter zum Finale vor und auf der Bühne. Begleitet wurde das Finale vom „Feierabendlied“ und „Gefangenenchor“. 

Zum Schluss gingen die Lichter aus in der Ochsenbraterei. Der Mond ging auf und der Dackel bellte. 

Schottenhammel: 6000 Sternwerfer

Auch im Schottenhammel ging es ganz besonders zu. Festwirt Christian Schottenhamel kündigte oktoberfest.de schon vorab an: „Am letzten Abend spielen wir in der letzten halben Stunde noch einmal die größten Wiesnhits. Das letzte Lied dirigiert Clemens Baumgärtner, der Wiesn-Chef.“ 

Und dann wurde es emotional. Beim letzten Lied „Weus'd a Herz hast wia a Bergwerk“ von Rainhard Fendrich, zündeten die Schottenhammel-Gäste 6000 Sternwerfer an. Das Oktoberfest dürfte auch für einen kleinen Wiesn-Besucher zu einem unvergesslichen Erlebnis geworden sein. Ein Video zeigt den bewegenden Moment.

Hacker-Festzelt: So wurde hier verabschiedet

Abschied unter dem „Himmel der Bayern“: Das Festzelt versank in einem Meer an Lichtern. Tausende Wunderkerzen erleuchteten das Zelt. Gespielt wurde dazu „Sierra Madre del Sur“. 

Hofbräu: Servus unter dem Engel Aloisius

Noch einmal „Angels“ von Robbie Williams - und dann war Schluss. So ging das Kehraus im Hofbräu-Festzelt. Viele wurden dann schon traurig. Ganz Schluss war aber noch nicht. Am Ende ertönte noch die Bayernhymne. 

Wiesn-Finale: Rote Rosen im Armbrustschützenzelt

Im Armbrustschützenzelt gab es Rosen. Peter Inselkammer erzählte dem Münchner Oktoberfest-Portal: „Wir machen einen großen Rundgang durchs Zelt mit den Bedienungen", sagte Inselkammer. „An die Gäste werden rote Rosen verteilt, als Dankeschön für den Besuch und ihre Treue.“

Mit Reinhard Fendrich und Wunderkerzen ging hier die Wiesn zu Ende.

Löwenbräu-Zelt: „Purple Rain“

Wunderkerzen, Schunkeln und ein ganz bestimmtes Lied: „Purple Rain“. Spätestens jetzt standen alle Gäste des Festzelts auf den Bänken. 

Auch der FC Bayern München war am letzten Oktoberfest-Sonntag auf der Wiesn. Die Spieler des Rekordmeisters erschienen in Tracht, doch Manuel Neuer leistete sich einen Mode-Patzer.

Raser-Alarm auf der A95: Touristen haben sich in Supersportwägen ein rasantes Rennen geliefert. Doch der geplante Oktoberfest-Besuch danach scheiterte.

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