Neue Fahrgeschäfte auf der Wiesn

90-Meter-Maibaum-Karussell und Achterbahn „Heidi“: Alle Neuheiten auf dem Oktoberfest 2019

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Die „Heidi“ ist eine neue Achterbahn, auf der es heiß hergeht.

Das Münchner Oktoberfest geht in die 186. Runde. Wir verraten, was sich beim größten Volksfest der Welt verändert hat und zeigen die Neuheiten.

München - Am Samstag geht’s wieder los: 16 Tage Ausnahmezustand, den man – verharmlosend – Wiesn nennt. Das größte Volksfest der Welt geht in die 186. Runde. Und jedes Mal hat sich a bisserl was verändert: Die Zelte wurden größer, das Bier teurer, die Röcke bunter. Und heuer? Gibt’s zwei neue Achterbahnen, einen 80 Meter-Maibaum und ein virtuelles Abenteuer. Wir zeigen die Neuheiten…

Oktoberfest 2019: Neue Achterbahn auf der Wiesn

Heidi – the Coaster: Heuer ist der Weg rauf zum Almöhi a bisserl rasanter als sonst. Die Heidi ist eine umgebaute Dreh-Achterbahn, bei der es von der ersten Sekunde an heiß hergeht: Mit einem sogenannten Booster-Lift geht es schnell auf 13 Meter Höhe. Da hilft es nur noch, tapfer zu sein und Heidis scharfe Kurven zu überstehen. 7 Euro (5 Euro ermäßigt).

Spinning Racer: „Schön, ein weiteres Münchner Kindl auf der Wiesn zu haben“, sagt Stadtrat Clemens Baumgärtner (CSU). Die Münchner Firma Maurer Rides hat ihn schon 2001 gebaut. Nun ist die Dreh-Achterbahn auch auf der Wiesn. Der Wagen schwingt auf der 424-Meter-Strecke frei. Die wilde Fahrt kostet 6 Euro (4 Euro ermäßigt).

Spinning Racer - die Drehachterbahn ist erstmals auf der Wiesn.

Oktoberfest 2019: 320 Meter lange Wildwasser-Bahn

Poseidon: Wer eine feucht-fröhliche Wiesn will, braucht heuer nicht die ganze Zeit im Bierzelt abzuhängen – auch in der Wildwasser-Bahn Poseidon wird’s nass. Der 320 Meter lange Spritz-Spaß führt davon 250 Metern durchs Wasser, mitten in einer antiken Tempelruine. Dabei lernt man also auch noch etwas über griechische Mythologie. Der Preis: 6 Euro (4 Euro ermäßigt).

Feuchtfröhlich geht‘s auf der Wildwasserbahn Poseidon zu.

Bayern-Tower: Hoch hinaus möchte Schausteller Egon Kaiser: Er hat einen gigantischen Maibaum gebaut – nicht aus Holz, sondern aus Stahl. 90 Meter ragt das Ungetüm heuer in den bayerischen Himmel über der Theresienwiese. Am grünen Kranz hängen oben 16 zweisitzige Gondeln, die schwindelfreie Fahrgäste mit 65 Kilometern pro Stunde um den Maibaum jagen. „Das ist München, wie ich es gerne mag“, sagt Kaiser. „Recht gemütlich.“ Nun gut, das ist Definitionssache. 8 Euro (6 Euro ermäßigt).

Der Bayern-Tower misst 90 Meter.

Dr. Archibald & Kinzlers Pirateninsel & Münchner Ski Party: Zum ersten Mal kommt ein Fahrgeschäft mit VR, also virtueller Realität, aufs Oktoberfest – Dr. Archibald. Dabei sollen die Besucher Teil einer Geschichte werden: Der Geschichtsprofessor Dr. Archibald ist verschwunden. Deshalb machen Sie sich mithilfe einer Virtual-Reality-Brille auf die Suche und treffen dabei auf allerhand Kurioses, wie Dinosaurier. 10 Euro (7 Euro ermäßigt). Außerdem gibt es eine Achterbahn, die man schon ab vier Jahren fahren darf – Kinzlers Pirateninsel. 3,50 Euro (2,50 Euro ermäßigt). Und wer lieber durch Irrgärten schlendert, dem sei die Münchner Ski Party empfohlen. Eintrittspreis: 5 Euro (4 Euro ermäßigt).

Auf den letzten Drücker zum Anstich - Mit Spontan-Reservierungen ergattern Sie noch einen Platz

Der Weg zum hopfigen Gral am Anstichtag ist steinig, wenn man nicht reserviert hat. Doch es gibt einen Geheimtipp: Spontan-Reservierungen. In der Fischer-Vroni, der Ochsenbraterei und im Armbrustschützenzelt können Kurzentschlossene mit einem funken Glück noch ein Tisch für den nächsten Tag buchen! Es wird noch besser: Buchungsgebühren und Mindestverzehr fallen weg! So geht’s: 

Fischer-Vroni: Es ist das vierte Jahr, in dem Besucher am Vortag eines Wiesntags in der Fischer-Vroni Plätze buchen können. Die gibt’s täglich von 11.30–14.30 Uhr, 15–18 Uhr oder 18.30 Uhr bis Ende. Das Besondere: Besucher müssen keinen ganzen Tisch buchen, sondern können für zwei bis acht Personen reservieren. Die spontanen Plätze gibt’s am Vortag um 12 Uhr auf http://reservierung.fischer-vroni.de.

Ochsenbraterei: Vergangenes Jahr gab es in der Ochsenbraterei einen Testlauf. Der lief so gut, dass Wirtin Antje Schneider das Kontingent dieses Jahr ordentlich nach oben geschraubt hat. Täglich werden mehrere hundert Plätze auf www.ochsenbraterei.de/reservierungen zwischen 21 und 22 Uhr freigeschalten. Die Tische für zehn Personen sind von 12–16 Uhr oder von 17 Uhr bis zum Ende buchbar. 

Antje Schneider, die Ochsenbraterei-Wirtin, beim Anstich: Mit der Spontanreservierung sind Sie vielleicht noch dabei.

Armbrustschützenzelt: Dort gibt’s etwa 300 Plätze für Kurzentschlossene. Die spontanen Reservierungen sind hier nur an den Samstagen (21. und 28. September und 5. Oktober) möglich. Uhrzeiten: Jeweils von 15–18 Uhr und 18.30–22.30 Uhr. Der Link zur Tischreservierung (je zehn Personen) wird jeweils 24 Stunden vorher unter www.armbrustschuetzenzelt.de/reservierung/ freigeschalten.

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"O'zapft is!": Dirndl, Hendl & Co. - diese heftige Summe geben die Deutschen fürs Oktoberfest aus. Eine Studie zeigt: Sogar eine Fernreise ist günstiger als ein Wiesn-Wochenende.

Edeka sorgt mit einem Peinlich-Angebot zum Oktoberfest 2019 für Lacher.

Wie im Paradies: Fotos dieses Oktoberfest-Besuchers gehen um die Welt.

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