Nur ein Gebiss fehlt heuer noch

Skurrile Fundstücke auf dem Oktoberfest 2019 - zwei lassen den Wiesn-Boss besonders schmunzeln

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Wiesnchef Clemens Baumgärtner steht auf den Stufen der Bavaria mit dem offiziellen Wiesnkrug, dessen Motiv von der Grafikdesignerin M. Mößmer entworfen worden ist.

Das Oktoberfest lockt Besucher aus der ganzen Welt. Die zahlreichen Wiesn-Gänger vergessen dabei immer wieder ungewöhnliche Gegenstände - dieses Mal mit dabei, ein Duschschlauch und ein Handstaubsauger.

München - Die Besucher auf dem Oktoberfest waren dieses Jahr vergesslicher als im Vorjahr. Bis zur Halbzeit am Sonntag wurden am Wiesn-Fundbüro 1370 Dinge abgegeben, im Vorjahr waren es 865 gewesen. 

Oktoberfest 2019: Duschschlauch und Handstaubsauger - skurrile Fundsachen auf der Wiesn

Dabei sorgten neben Hunderten Kleidungsstücken, Ausweisen, Smartphones und Geldbörsen vor allem ein originalverpackter Duschschlauch und ein Handstaubsauger für Überraschung, wie Festleiter Clemens Baumgärtner (CSU) am Sonntag berichtete. Was die Besucher damit planten, blieb offen. Abgegeben wurde auch eine Dekofigur der amerikanischen Freiheitsstatue - und „nicht die Bavaria“, wie Baumgärtner betonte. Da habe jemand wohl etwas verwechselt.

Mit dabei wie fast jedes Jahr: Ein Ehering und Krücken. Noch nicht abgegeben wurde ein Gebiss - auch das fehlt praktisch in keinem Jahr bei den Fundsachen.

Oktoberfest 2019: Was tun, wenn ich Dinge auf der Wiesn verloren habe?

Sollten auch Sie etwas auf der Theresienwiese liegen gelassen haben, sind ein paar Hinweise zu beachten, um Ihr Hab und Gut zurückzubekommen. Das Wiesn-Fundbüro schreibt auf seiner Webseite, dass Fundsachen üblicherweise erst an dem Tag, nachdem sie in den Zelten, vor den Ständen oder auf der Festwiese verloren wurden, im Fundbüro abgegeben werden. 

Daher empfiehlt es sich, erst ein bis zwei Tage nach Verlust beim Wiesn-Fundbüro nachzufragen. Zuvor lohne sich eher eine direkte Nachfrage an den besuchten Orten. 

Oktoberfest 2019: Wo ist das Wiesn-Fundbüro?

Das Servicezentrum des Wiesn-Fundbüros befindet sich direkt auf der Theresienwiese hinter dem Schottenhamel-Festzelt und ist während des Oktoberfests täglich von 13 bis 22 Uhr geöffnet. Am 7. Oktober, dem Montag nach dem letzten Wiesn-Tag, können Betroffene zudem von 10 bis 18 Uhr nach ihren verlorenen Gegenständen fragen. Danach noch nicht abgeholte Fundsachen können ab Anfang November im städtischen Fundbüro in der Oetztaler Straße 19 abgeholt werden. 

Auch am zweiten Wiesn-Wochenende war die Stimmung auf der Festwiese äußert ausgelassen - auch ohne Barack Obama. Ein Wiesn-Besucher übertrieb es allerdings - auf widerliche Art und Weise. Es strömten zudem erneut zahlreiche Promis auf die Theresienwiese. So auch Elyas M’Barek, der eine Frage nach der Liebe mehr als amüsant beantwortete. Weniger lustig gestaltete sich der Abend unterdessen von Jens Lehmann. Der frühere Nationaltorwart wurde aus dem Käfer-Zelt geworfen. Unangenehm wurde es für eine 19-Jährige - ein Mann steckte ungefragt seinen Kopf unter ihren Rock

as/dpa

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