Die Mass hat ihn wohl müde gemacht

Wiesn-Besucher sucht sich völlig abgedrehten Schlafplatz - Feuerwehr muss anrücken

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Ein junger Münchner wählte auf der Wiesn einen eher ungewöhnlichen Schlafplatz.

Weil ein Wiesn-Besucher sich nach dem Oktoberfest einen ungewöhnlichen Schlafplatz gesucht hat, musste die Feuerwehr anrücken. 

München - Wenn man so auf der Wiesn im Festzelt hockt und eine Mass nach der anderen trinkt, kann es schnell passieren, dass das süffige Festbier eine einschläfernde Wirkung entwickelt. Manch einer würde in diesem Fall den Heimweg antreten, während andere mehr oder weniger freiwillig ein kurze Nickerchen auf dem Biertisch einlegen. Nicht empfehlenswert, aber doch oft gesehen ist auch ein kurzes Schläfchen auf dem berüchtigten „Kotzhügel“ hinter den Zelten. Hat man besonders viel Pech, nutzen Passanten die Situation für zweifelhafte Streiche aus, wie ein ekliger Vorfall aus der letzten Woche zeigte

Oktoberfest 2019: Wiesn-Besucher schläft seinen Rausch im Baum aus - Feuerwehr rückt an

Ein 22-jähriger Münchner hatte am Donnerstagabend aber seine ganz eigene Idee, wo er seinen Rausch ausschlafen könnte. Der Wiesn-Besucher erklomm kurzerhand einen Baum hinter dem Hofbräu-Zelt und machte es sich gemütlich. Der Ast eines Baumes klingt nicht unbedingt nach einem bequemen Schlafplatz, doch das war dem Münchner gänzlich egal. Kaum oben angekommen, gefiel es dem 22-Jährigen so gut, dass er auch bald einschlief, wie bild.de berichtet. 

Umstehende Passanten beobachteten die Kletteraktion, und da der Münchner wohl nicht den sichersten Eindruck machte und abzustürzen drohte, verständigten die Zuschauer die Feuerwehr. Am Schlafplatz des Wiesn-Besuchers angekommen, halfen die Einsatzkräfte dem Mann aus dem Baum zurück auf den Boden. Ob und wo der Münchner 22-Jährige anschließend seinen benötigten Schlaf bekam, ist leider nicht bekannt.

Auf dem Oktoberfest fließt derzeit das Bier in Strömen. Doch welche Mengen Alkohol nun ein Besucher im Blut hatte, kommt nicht alle Tage vor. Für eine weitere kuriose Aktion sorgte ein Wiesn-Besucher der im Zug auf dem Heimweg eine Gepäckablage mit einem Fahrgeschäft verwechselte. Besonders unappetitlich auf der Wiesn wurde es für die Polizei am Samstagabend, als sie es mit „Kotanhaftungen“ an den Schuhen von Jugendlichen zu tun bekamen.

fd

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