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Verwirrende Eindrücke auf dem Arbeitsweg: Münchner rechnet mit „schwächster Wiesn seit vielen Jahren“

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Von: Lucas Sauter-Orengo

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Kalt und regnerisch war es am ersten Wiesn-Wochenende in München.
Kalt und regnerisch war es am ersten Wiesn-Wochenende in München. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

Endlich wieder Wiesn. Die ersten Tage verliefen relativ ruhig, so die Verantwortlichen. Doch gar zu ruhig? Auf Twitter werden jetzt scharfe Prognosen gestellt.

München - Kaum ein Durchkommen auf den Feststraßen, überfüllte Zelte, Schlangen an den Fahrgeschäften. Normalerweise zeigt sich das erste Wiesn-Wochenende meist genau so. Scheußliches Wetter und - man kann es nur hinein interpretieren - ein Mix der laufenden Krisen aus Corona- und Energie, mag jedoch dazu geführt haben, dass das heuer anders ist. Freilich, die Zelte waren in den ersten Tagen prall gefüllt, insgesamt zeigte sich das Oktoberfest bisher aber von einer etwas ruhigeren Seite, wie auch eine erste Bilanz zeigt. Doch droht gar die „schwächste Wiesn seit vielen Jahren?“

Oktoberfest: „Schwächste Wiesn seit vielen Jahren?“ Twitter-User stellt bittere Prognose auf

Genau das prognostiziert der reichweitenstarke Twitter-Account aus München „JulesWarDa“ (14.400 Follower). Genauer schreibt er: „Auf dem Weg zur Arbeit sehe ich während des Oktoberfests Betrunkene, Menschenmassen in Tracht, höre ich überlaute Musik und weiche Erbrochenem im Zickzack aus. Heute nichts davon. Es besteht noch Hoffnung für die Menschheit.“ Um dann die These aufzustellen: „Ich prognostiziere die schwächste Wiesn seit vielen Jahren.“ Knapp 700.000 Besucherinnen und Besucher zählte die Festleitung am ersten Wochenende auf der Theresienwiese, 2019 waren es am ersten Wochenende eine Million Besucher.

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Ein Blick auf die Wetter-Prognose macht aber Hoffnung: Das kalte Regenwetter scheint sich erst einmal vom Acker zu machen, Sonnenschein und zweistellige Temperaturen machen sich auf den Vormarsch. Es ist schwer davon auszugehen, dass damit auch die „Massen“ wieder zahlreicher in Richtung Wiesn schlendern, wahlweise für ein paar gemütliche Stunden in einem der Biergärten. Die zahlreichen Krisen dürften also in der Tat dafür sorgen, dass insgesamt vielleicht etwas weniger Menschen zum Feiern nach München kommen als in den Vorjahren, dennoch zeigen bisherige Bilanz, dass die diesjährige Wiesn bisher kein Reinfall ist. Das schöne Wetter wird diese These weiter entkräftigen.

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