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„Gibt nichts Trostloseres“: Bild von Wiesn-Kopie aus Berlin aufgetaucht

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Von: Tanja Kipke

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Endlich wieder Wiesn! Das erste Wochenende des Oktoberfests ist schon wieder vorbei. Auch in Berlin wird auf dem Alexanderplatz gefeiert – oder doch nicht?

München – Das Oktoberfest in München lockte am ersten Wochenende 700.000 Besucher auf die Theresienwiese. Regen und kühle Temperaturen um die neun Grad hielt die Wiesn-Fans vom Feiern nicht ab, die erste Bilanz zeigt das Ausmaß der „Biertrinkerei“. Auch in Berlin will man das bayerische Fest in einer Oktoberfest-Kopie am Alexanderplatz aufleben lassen. Ein Twitter-Nutzer hat das „Spektakel“ fotografiert.

Wiesn-Kopie in Berlin: Foto auf Twitter aufgetaucht – „Trostlos“ bei Regen

Auf der Website der Hauptstadt heißt es, die Gäste erwarte auf dem Oktoberfest am Alexanderplatz „neben der Festzeltatmosphäre mit Livemusik, ein Biergarten, eine Gaudi-Stube und jede Menge bayerische Spezialitäten, wie Haxn, Brez’n und Schweinsbraten.“ Es gebe sogar ein Dirndlwettbewerb. Wie das originale Oktoberfest startete das Fest in Berlin ebenfalls am Samstag (17. September). Den Anstich übernahm Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD), sie brauchte dafür fünf Schläge. OB Dieter Reiter schaffte es in München mit drei.

Ein Nutzer auf Twitter machte sich nun über das Oktoberfest in Berlin lustig. Er postete ein Foto des Alexanderplatz mit verregneten Bierbänken, allesamt unbesetzt. Dazu schreibt er: „Es gibt nichts Trostloseres als Oktoberfest am Alexanderplatz in Berlin bei Regen (und überhaupt).“

Oktoberfest in Berlin: Nutzer schlägt „neue Chance“ vor

Ein Nutzer kommentiert den Tweet mit den Worten: „Man sollte daher nochmal versuchen das Oktoberfest vielleicht im Oktober stattfinden lassen. Neue Chance.“ Ob dann mehr Personen im Regen die Wiesn-Kopie in Berlin besuchen würden, bleibt fraglich. Auch in den USA gibt es zahlreiche Kopien der Wiesn, mit Bier aus Plastikbechern und Ententanz.

Giffey freute sich jedenfalls über die Eröffnung des Berliner Oktoberfestes. „Es ist schön, dass hier nach den Pandemiebedingten Einschränkungen wieder richtig gefeiert werden kann“, schrieb sie auf Instagram. Für eine Mass muss man im Gegensatz zum Oktoberfest wesentlich weniger hinlegen. 10,80 Euro kostet sie in der Hauptstadt, in München 13,80 Euro, worüber sich viele bereits aufregten. (tkip)

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