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Das große Wiesn-ABC - alles von Anfahrt bis Zaun

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Von: Leoni Billina, Phillip Plesch

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Countdown fuer das Oktoberfest 2022, Aufbau in den letzten Zuegen
Das Oktoberfest in München startet am 17. September. © IMAGO / Sven Simon

Die Wiesn steht vor der Tür. Nach zwei Jahren Pause gibt es so manche Änderung – und manche Regel ist auch einfach vergessen. Wir frischen das Wiesn-Wissen auf: von Anfahrt bis Zaun.

Jetzt ist es tatsächlich so weit: Nach zwei Jahren Corona-Pause wird am Samstag angezapft. Es ist wieder Wiesn in München. Rund um die Theresienwiese sind die Auswirkungen schon deutlich sichtbar. Erste Absperrungen stehen, der Verkehr bleibt draußen. Was Sie jetzt alles wissen müssen, erfahren Sie im Wiesn-ABC.

A wie Anfahrt: Am besten kommen Sie mit den Öffentlichen. An der Haltestelle Theresienwiese (U4/U5) dürfte es trotz höherer Taktung schnell voll werden. Die MVG rät: Steigen Sie vielleicht lieber an der Schwanthalerhöhe aus oder nutzen Sie U3/U6 mit den Haltestellen Poccistraße oder Goetheplatz. Alternative: die S-Bahn mit dem Halt Hackerbrücke.

B wie Bodycam: In jeder Einsatzgruppe der Polizei auf der Wiesn ist mindestens ein Beamter mit Kamera an der Weste unterwegs. Die läuft aber nicht durchgehend. Wenn sie an ist, leuchtet ein Licht.

Corona beschäftigt die Verantwortlichen

C wie Corona: Das Virus beschäftigt auch die Polizei. Sie hat ihr eigenes Hygienekon-zept. Einsatzkräften und Besuchern der Wiesnwache wird das Masketragen empfohlen. Beschränkungen für Besucher (Tests, Masken, Impfnachweise) gibt es aber nicht.

D wie Dreck: Wenn Wiesn-Besucher Schmutz auf privaten Flächen hinterlassen, kann man sich an die Stadt wenden. Ein mobiles Reinigungsteam kümmert sich dann drum.

E wie E-Scooter: Ein großes Thema bei der diesjährigen Wiesn: Sie sind im äußeren Sperrring komplett verboten (also innerhalb eines Gebiets, das zum Beispiel durch Paul-Heyse-, Ganghofer- und Schwanthalerstraße begrenzt wird). Die Polizei weist darauf hin, dass die gleiche Promillegrenze wie beim Autofahren gilt. Während der Wiesn gibt’s vermehrt Kontrollen.

F wie Fundbüro: Wer auf der Wiesn etwas verliert, kann hoffen, dass es im Fundbüro wieder auftaucht (Servicezentrum hinterm Schottenhamelzelt). Öffnungszeiten: täglich 13 bis 22 Uhr; zusätzlich am 4. Oktober 10 bis 18 Uhr.

G wie Gefährdung: „Die Wiesn unterliegt seit Jahren einer abstrakten Gefährdung“, sagt Michael Dibowski, Vizepräsident der Polizei. Hinweise auf eine konkrete Gefährdung gebe es aber nicht.

Die erste Wiesn der neuen KVR-Chefin

H wie Hanna Sammüller-Gradl: Sie ist seit diesem Jahr KVR-Chefin und damit Münchens oberste Ordnungshüterin. Es ist ihre erste Wiesn in dieser Position. „Es ist eine besondere Zeit“, sagt sie.

K wie Kommunaler Außendienst: Der KAD ist während der Wiesn rund ums Festgelände bis zur Paul-Heyse-Unterführung im Einsatz. Ordnungshüter, aber keine Polizisten: Die Truppe kann bei Ordnungswidrigkeiten einschreiten, Bußgeldverfahren einleiten und Platzverweise aussprechen.

L wie Luftraumüberwachung: Der Himmel über München ist für die Zeit der Wiesn bis zu einer Höhe von zehn Kilometern gesperrt. Das gilt auch für Drohnen aller Größen.

M wie Mobilfunk: Um einer Überlastung der Handy-Netze vorzubeugen, werden rund um die Theresienwiese Extra-Funkstationen errichtet. Zusätzlich gibt es 26 Notrufmelder, die unabhängig von der Mobilfunkversorgung funktionieren.

P wie Polizisten: Insgesamt sind 600 Beamte im Einsatz, größtenteils aus den Münchner Inspektionen. Unterstützung gibt es aus Frankreich und Italien. Um Taschendieben das Handwerk zu legen, kommen Experten aus Berlin, Frankfurt, der Schweiz, Österreich, Ungarn, Belgien und Tschechien dazu.

S wie Sperrzone: Die Straßen um die Theresienwiese sind für die Festzeit dicht. Schon vorab gibt’s Behinderungen wegen des Aufbaus. Im Äußeren Sperrring sind nur Anlieger erlaubt. Autos im Halteverbot werden rigoros abgeschleppt. Mehr Infos im Netz unter www.muenchenunterwegs.de/oktoberfest.

Große Taschen und Rucksäcke sind auf dem Oktoberfest verboten

T wie Taschen: Am Einlass können Taschen und Rucksäcke kontrolliert werden. Alles über drei Litern ist ohnehin verboten.

U wie Umzüge: Zum Einzug der Wiesnwirte am Samstag sowie dem Trachten- und Schützenzug am Sonntag kommt es in der Innenstadt zu erheblichen Behinderungen.

V wie Videokameras: 54 Überwachungs-Geräte sind auf dem Festgelände installiert – fünf mehr als 2019.

W wie Wiesnwache: Die Polizei hat ihre Räume im Servicezentrum nahe der Bavaria. Ihr Leiter ist heuer zum ersten Mal Polizeioberrat Christian Schäfer.

Z wie Zaun: Er grenzt auch heuer wieder das komplette Festgelände ein - rein kommt man nur an gekennzeichneten Eingängen.

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