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Oktoberfest 2017: Eine traditionelle Sensation - Die Ochsenbraterei auf der Wiesn

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Die Ochsenbraterei

Gediegen, urgemütlich, lecker, dass ist die Ochsenbraterei auf der Wiesn - und das schon seit 1881! Was einmal als "mechanische Ochsenbraterei" des Metzgers Johann Rössler begann, bekommt in diesem Jahr ein neues Festzelt - wir sind gespannt!

Das Braten eines ganzen Ochsen macht die Ochsenbraterei seit ihren Anfängen 1881 zu einer echten Attraktion auf der Wiesn. Die Gemütlichkeit im altbewährten Stammtisch-Zelt und die stimmungsvolle Blasmusik verleiten in der Ochsenbraterei alle Jahre wieder zum ausgiebigen Feiern und genussvollen Essen. Dank eines im Jahr 1881 konstruierten, zwei Zentner schweren und von einem "Dampf-Lokomobilo" gedrehten Spieß ist ein Ochse in rund sechs bis sieben Stunden servierfertig. Aus 13 bis 15 Zentnern Lebendgewicht werden bis zu 700 leckere Portionen.

Obwohl Tradition und Beständigkeit in der Ochsenbraterei großgeschrieben wird - 2017 ist sie schon zum 136. Mal auf dem Oktoberfest vertreten - wird die Ochsenbraterei in diesem Jahr im neuen Glanz erstrahlen. Die Oktoberfest-Gemeinschaft darf sich heuer auf ein niegelnagelneues Festzelt mit einer Gesamtfläche von 5.900 m² freuen.

Informationen zur Ochsenbraterei:

Festwirte: 1980 hat die Familie Schneider nach nur einem Jahr in der Schützenfesthalle die Ochsenbraterei angeboten bekommen. Seit dem Tod von Hermann Haberl im Jahre 2011 führen seine Ehefrau Anneliese Haberl und Tochter Antje Schneider das Festzelt, sie sind das einzige Wirtinnen-Duo. Wie der Oktoberfest-Alltag für die beiden Frauen ist, haben sie uns erzählt. 

Reservierungen:Reservieren kann man per E-Mail an info@ochsenbraterei.de. Mehr Informationen zu den Reservierungen gibt es hier

Internet: Die offizielle Website ist unter www.ochsenbraterei.de erreichbar. 

Sitzplätze: Bisher standen den Gästen der Ochsenbraterei etwa 6.000 Sitzplätze im Innen- und 1.640 im Außenbereich zur Verfügung. Wie sich das neue Festzelt 2017 gestalten wird, ist eine große Überraschung.

Brauerei: Im Festzelt Ochsenbraterei wird das Spaten-Franziskaner-Bräu angeboten. 

Preise 2017: Auch in diesem Jahr behält die Ochsenbraterei ihr eher bodenständiges Image. Mit 10,70 Euro pro Mass Spatenbräu rangiert sie in der unteren Preisklasse auf dem Oktoberfest. Auch die Speisekarte für das Oktoberfest 2017 ist schon bekannt und auf der Website veröffentlicht. Das halbe Hendl kostet 11,60 Euro. Eine Portion Ochs gibt es für 16,80 Euro. Wie viel das Bier und Essen in den anderen Zelten auf dem Oktoberfest kostet, erfahren Sie in unserer Übersicht.

Atmosphäre: Gediegen und urgemütlich. Auch die Ochsenbraterei gehört zu den Institutionen, ohne die auf der Wiesn richtig was fehlen würde. Während einer Wiesn werden in der Braterei über 90 Ochsen verspeist. Wer da nicht auf den Geschmack kommt...

Musik: Täglich spielt die Oktoberfestkapelle, mit bis zu 24 professionellen Musikern und Sängern, unter Mathias Achatz, zwischendurch (19 bis 20.30 Uhr) abgelöst durch Die Pucher. 

Regelungen für Raucher: Für Raucher gibt es einen teilüberdachten Außenbereich mit Wiedereinlass.

Besonderheiten: Die Ochsenbraterei ist eine der sieben Brauerei-Festhallen auf der Wiesn. Nur hier gibt es Ochs am Spieß und andere köstliche Ochsenvarianten.

Hier können übrige Wiesn-Marken eingelöst werden: Gemäß der Homepage gibt es keine Angaben. Details dazu finden Gäste auf der Gutscheinrechnung.

Unsere wichtigsten und besten Wiesn-Geschichten posten wir auch auf der Facebook-Seite Oktoberfest.

Oktoberfest: Der große Zelt-Vergleich

Die einen wollen es wild und laut, die anderen lieber traditionell und gemütlich. Welches Festzelt für Ihren Oktoberfest-Besuch das passende ist, erfahren Sie in unserem großen Vergleich. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Das Armbrustschützenzelt stand schon im Jahr 1895 auf dem Oktoberfest, die Boxen und Balkone sind nach heimischen Tieren benannt: Von A wie Adler bis W wie Wildsau. Hier wird die Schützen- Tradition hochgehalten. In einem Zeltanbau gibt es eine 30 Meter lange Schießbahn, auf der seit 1935 während der Wiesn die Deutschen Armbrust-Meisterschaften stattfinden. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Im Zelt der ältesten Münchner Brauerei feiern vor allem Münchner sich selbst und die bayerische Gemütlichkeit. Nur hier wird das Bier noch aus traditionellen Holzfässern gezapft, den Hirschen. Doch auch im Augustiner tanzt man auf den Bierbänken, die rund 6000 Besuchern Platz bieten. © dpa
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Das Pschorr-Traditionszelt Bräurosl ist nach der Tochter des früheren Brauereibesitzers Pschorr benannt. Auch dort geht es weitgehend urig und gemütlich zu - mit Ausnahme des ersten Wiesn- Sonntags. Dann feiern hier tausende Homosexuelle den „GaySunday“. © dpa
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Bei der Fischer Vroni feiern gerne ältere Gäste, aber auch Touristen. In diesem vergleichsweise kleinen Zelt gibt es eine bayerische Spezialität, die sich kein Wiesn-Besucher entgehen lassen sollte: leckeren Steckerlfisch, Fisch am Stock. © dpa
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Ziemlich jugendlich ist das Publikum im Hacker-Festzelt „Himmel der Bayern“. Mit seiner weiß-blauen Decke und kleinen Wölkchen gilt es als eines der schönsten Zelte auf der Wiesn. © dpa
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Es ist eins der größten und sicherlich das lauteste Zelt: Im Hofbräu-Festzelt treffen sich vor allem Touristen aus aller Welt, die das Bier schon im Hofbräuhaus kennen und lieben gelernt haben. Hier wird getrunken, getanzt und gesungen. Aus dem Zelt dröhnt schon am frühen Morgen, bevor die Musik anfängt, Grölen über den Festplatz. © dpa
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Nirgendwo geht es exklusiver zu als in Käfer's Wiesnschänke. Fußballstars vom FC Bayern, Verona Pooth und Ralph Siegel - die Promi-Dichte ist hoch. Im Käfer-Zelt gibt es neben Bier auch Wein und Champagner. © dpa
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Ein großer Löwe über dem Eingang brüllt „Löööööwenbrääääu“ und zieht damit Einheimische und „Zuagroaste“ gleichermaßen an. Mit mehr als 8000 Plätzen gehört die Festhalle zu den größeren Zelten. Hier heißt es: Gaudi für jeden, egal woher, egal wie alt. © dpa
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Wo jahrzehntelang Promis im Hippodrom feierten, steht nun der Marstall. Vieles ähnelt im Marstall allerdings dem Vorgänger: Champagnerbar, Tischdecken und erlesene Speisekarte - vom Tartar vom Wagyu-Ochsen über Hendl und Backerl vom Milchkalb bis zum veganen Holzfäller-Tofu-Pflanzerl. Ob sich davon auch wieder Promis von Beckenbauer bis Heino anziehen lassen, muss sich erst noch zeigen. © dpa
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In der Ochsenbraterei geht es zünftig zu. Seinen Namen hat das Zelt von dem großen Ochsen am Spieß, der nicht nur Dekoration über dem Eingang, sondern auch die wichtigste Attraktion im Innern dieses Festzelts ist. Seit fast 130 Jahren werden hier jedes Jahr ganze Ochsen am Stück gebraten. Auf einer großen Tafel lesen die Gäste den Namen des Ochsen, der sich gerade am Spieß dreht. © dpa
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Zur Jubiläums-Wiesn 2010 leistete sich die Paulaner-Brauerei einen kompletten Neubau. Als erstes Festzelt bekommt das Winzerer Fähndl eine zentrale Bierversorgung: Eine Ringleitung im Boden garantiert, dass der Bierfluss nicht ins Stocken gerät. © dpa
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Im Schottenhamel wird das größte Volksfest der Welt traditionell eröffnet. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) stach dort alle Jahre wieder vor den Augen der bayerischen Politprominenz das erste Fass an, in diesem Jahr ist zum ersten Mal sein OB-Nachfolger Dieter Reiter (SPD) dran. In den Tagen nach dem Anstich strömen überwiegend junge, feierfreudige Menschen aus München und Umgebung in das Zelt. © dpa
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Auch im Schützenzelt werden urbayerische Gemütlichkeit und Feierfreude in Ehren gehalten. Zum Löwenbräu-Bier wird die Spezialität des Hauses serviert: in Malzbier gebratenes Spanferkel. © dpa
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Im Weinzelt liegt der Fokus - wie der Name schon sagt - nicht auf dem Bier. Dort gibt es kein Helles in Maßkrügen, sondern nur Weißbier, Wein und Champagner. Gesungen und gefeiert wird hier trotzdem. „Fesche Madln haben ihren Spaß an den vielen Bars und fesche Burschen an den Madln“, wirbt die Homepage. © dpa
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Zünftige Blasmusik und Alt-Münchner Schmankerl: Hier kommen traditionsbewusste Gäste auf ihre Kosten, denen Landhaus-Mode und Mini-Dirndl ein Gräuel sind. Trachtler, Schuhplattler und Goaßlschnalzer sorgen für „griabige“ (gemütlich-kernige) Stimmung. © dpa
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Zum 200-jährigen Jubiläum des Oktoberfestes 2010 wurde das Herzkasperl-Festzelt in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat ins Leben gerufen. Hier gibt es eine Mischung aus Bayerischer Lebensart, Musik, Kabarett, Theater und Literatur. © Westermann

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