Security findet 21-Jährige im Gebüsch​​ an der Wiesn - Polizei geht vom Schlimmsten aus

Security findet 21-Jährige im Gebüsch​​ an der Wiesn - Polizei geht vom Schlimmsten aus

Brauereien auf der Wiesn

Paulaner Bräu

+
Winzerer Fähndl.

München - Die Paulaner-Brauerei gehört zu den national und international bekanntesten Brauereien Münchens und beliefert auch das Oktoberfest. Der einprägsame Werbe-Slogan „Gut. Besser. Paulaner.“ ist sogar in den Sprachgebrauch übergegangen.

Der Name geht auf die Paulaner-Mönche zurück, die 1634 damit begannen, ihr eigenes Bier und speziell ihren bald weithin bekannten Bock zu brauen. Auf dem Oktoberfest beliefert Paulaner das Armbrustschützenzelt, das Winzerer Fähndl, Käfers Wiesenschänke und das Weinzelt.

Die Geschichte des Paulaner Biers

In der Geschichte von Paulaner spielt der Braumeister Valentin Stephan Still eine besondere Rolle. Der gute Mann ist heute besser bekannt unter dem Namen „Bruder Barnabas“. Er und damit auch sein Rezept für den berühmten Bock-Sud sollen 1774 vom Kloster Amberg nach München gewechselt sein. Bis heute wird seiner Bedeutung mit der Figur des Fastenpredigers gedacht. Beim alljährlichen Starkbieranstich auf dem Nockherberg, dem Hauptsitz der Brauerei, liest er der versammelten Polit-Prominenz die Leviten.

Ebenfalls eine wichtige Persönlichkeit der Brauerei-Geschichte ist der Braumeister Franz Xaver Zacherl. Er kaufte 1813 die Brauerei und hielt weiter an der Starkbiertradition fest. Allerdings benannte er es in Salvator um.

Im Jahr 1928 fusionierte Paulaner mit Thomas Bräu. Viele ältere Münchner erinnern sich noch gut daran, dass ihr Bier bis 1994 von der Paulaner-Salvator-Thomas-Bräu hergestellt wurde. Erst dann wurde das Unternehmen zu Paulaner. Inzwischen gehören noch weitere Marken zum Unternehmen: Neben Hacker-Pschorr aus München sind das AuerBräu aus Rosenheim, Thurn und Taxis aus Regensburg und Hopf in Miesbach. Paulaner selbst gehört je zur Hälfte der Schörghuber Unternehmensgruppe und der Brau Holding International.

Für einiges Aufsehen sorgte die Ankündigung der Brauerei, die Sudkessel bis 2015 vom Nockherberg an den Stadtrand Münchens, nach Langwied, zu verlegen. Diese Entscheidung wurde notwendig, da am bisherigen Standort schlicht die Produktionskapazitäten nicht mehr ausreichten.

Franz von Paola

Den aus der Fernsehwerbung bekannten Brunnen, an dem schon so bekannte Gesichter wie Walter Sedlmayr, Oliver Kahn und Waldemar Hartmann saßen, gibt es übrigens wirklich. Er steht im Biergarten am Nockherberg. Auch das Konterfei auf den Flaschen hat einen realen Hintergrund: Es zeigt Franz von Paola, den Gründer des Paulaner Ordens.

Paulaner Weißbier das Steckenpferd

Das wohl am weitesten verbreitete Produkt der Brauerei ist das Weißbier. Es wird in den Sorten Hefe-Naturtrüb, Hefe-Dunkel, Kristall, Hefe-Leicht, Hefe-Alkoholfrei und Zitrone Alkoholfrei angeboten. Hinzu kommen die Original Münchner Sorten Hell, Dunkel, Urtyp und Hell-Alkoholfrei. Zur Wiesn setzen die Brauer alljährlich einen besonderen Sud an, das Oktoberfest-Bier. Ebenfalls nur zeitlich beschränkt erhältlich ist der Salvator, ein Starkbier. Außerdem hat Paulaner noch ein leichtes Helles, ein Diät Bier und ein Premium Pils im Angebot.

Das Oktoberfestbier hat eine Stammwürze von 13,5% und einen Alkohlgehalt von 6% - zum Vergleich: Das Müncher Hell hat nur 4,9%. Getrunken wird es im Winzerer Fähndl, in der Käfer Wiesn Schänke, im Weinzelt und im Armbrustschützenzelt.

Oktoberfest: Der große Zelt-Vergleich

Die einen wollen es wild und laut, die anderen lieber traditionell und gemütlich. Welches Festzelt für Ihren Oktoberfest-Besuch das passende ist, erfahren Sie in unserem großen Vergleich. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Das Armbrustschützenzelt stand schon im Jahr 1895 auf dem Oktoberfest, die Boxen und Balkone sind nach heimischen Tieren benannt: Von A wie Adler bis W wie Wildsau. Hier wird die Schützen- Tradition hochgehalten. In einem Zeltanbau gibt es eine 30 Meter lange Schießbahn, auf der seit 1935 während der Wiesn die Deutschen Armbrust-Meisterschaften stattfinden. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Im Zelt der ältesten Münchner Brauerei feiern vor allem Münchner sich selbst und die bayerische Gemütlichkeit. Nur hier wird das Bier noch aus traditionellen Holzfässern gezapft, den Hirschen. Doch auch im Augustiner tanzt man auf den Bierbänken, die rund 6000 Besuchern Platz bieten. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Das Pschorr-Traditionszelt Bräurosl ist nach der Tochter des früheren Brauereibesitzers Pschorr benannt. Auch dort geht es weitgehend urig und gemütlich zu - mit Ausnahme des ersten Wiesn- Sonntags. Dann feiern hier tausende Homosexuelle den „GaySunday“. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Bei der Fischer Vroni feiern gerne ältere Gäste, aber auch Touristen. In diesem vergleichsweise kleinen Zelt gibt es eine bayerische Spezialität, die sich kein Wiesn-Besucher entgehen lassen sollte: leckeren Steckerlfisch, Fisch am Stock. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Ziemlich jugendlich ist das Publikum im Hacker-Festzelt „Himmel der Bayern“. Mit seiner weiß-blauen Decke und kleinen Wölkchen gilt es als eines der schönsten Zelte auf der Wiesn. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Es ist eins der größten und sicherlich das lauteste Zelt: Im Hofbräu-Festzelt treffen sich vor allem Touristen aus aller Welt, die das Bier schon im Hofbräuhaus kennen und lieben gelernt haben. Hier wird getrunken, getanzt und gesungen. Aus dem Zelt dröhnt schon am frühen Morgen, bevor die Musik anfängt, Grölen über den Festplatz. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Nirgendwo geht es exklusiver zu als in Käfer's Wiesnschänke. Fußballstars vom FC Bayern, Verona Pooth und Ralph Siegel - die Promi-Dichte ist hoch. Im Käfer-Zelt gibt es neben Bier auch Wein und Champagner. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Ein großer Löwe über dem Eingang brüllt „Löööööwenbrääääu“ und zieht damit Einheimische und „Zuagroaste“ gleichermaßen an. Mit mehr als 8000 Plätzen gehört die Festhalle zu den größeren Zelten. Hier heißt es: Gaudi für jeden, egal woher, egal wie alt. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Wo jahrzehntelang Promis im Hippodrom feierten, steht nun der Marstall. Vieles ähnelt im Marstall allerdings dem Vorgänger: Champagnerbar, Tischdecken und erlesene Speisekarte - vom Tartar vom Wagyu-Ochsen über Hendl und Backerl vom Milchkalb bis zum veganen Holzfäller-Tofu-Pflanzerl. Ob sich davon auch wieder Promis von Beckenbauer bis Heino anziehen lassen, muss sich erst noch zeigen. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
In der Ochsenbraterei geht es zünftig zu. Seinen Namen hat das Zelt von dem großen Ochsen am Spieß, der nicht nur Dekoration über dem Eingang, sondern auch die wichtigste Attraktion im Innern dieses Festzelts ist. Seit fast 130 Jahren werden hier jedes Jahr ganze Ochsen am Stück gebraten. Auf einer großen Tafel lesen die Gäste den Namen des Ochsen, der sich gerade am Spieß dreht. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Zur Jubiläums-Wiesn 2010 leistete sich die Paulaner-Brauerei einen kompletten Neubau. Als erstes Festzelt bekommt das Winzerer Fähndl eine zentrale Bierversorgung: Eine Ringleitung im Boden garantiert, dass der Bierfluss nicht ins Stocken gerät. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Im Schottenhamel wird das größte Volksfest der Welt traditionell eröffnet. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) stach dort alle Jahre wieder vor den Augen der bayerischen Politprominenz das erste Fass an, in diesem Jahr ist zum ersten Mal sein OB-Nachfolger Dieter Reiter (SPD) dran. In den Tagen nach dem Anstich strömen überwiegend junge, feierfreudige Menschen aus München und Umgebung in das Zelt. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Auch im Schützenzelt werden urbayerische Gemütlichkeit und Feierfreude in Ehren gehalten. Zum Löwenbräu-Bier wird die Spezialität des Hauses serviert: in Malzbier gebratenes Spanferkel. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Im Weinzelt liegt der Fokus - wie der Name schon sagt - nicht auf dem Bier. Dort gibt es kein Helles in Maßkrügen, sondern nur Weißbier, Wein und Champagner. Gesungen und gefeiert wird hier trotzdem. „Fesche Madln haben ihren Spaß an den vielen Bars und fesche Burschen an den Madln“, wirbt die Homepage. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Zünftige Blasmusik und Alt-Münchner Schmankerl: Hier kommen traditionsbewusste Gäste auf ihre Kosten, denen Landhaus-Mode und Mini-Dirndl ein Gräuel sind. Trachtler, Schuhplattler und Goaßlschnalzer sorgen für „griabige“ (gemütlich-kernige) Stimmung. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Zum 200-jährigen Jubiläum des Oktoberfestes 2010 wurde das Herzkasperl-Festzelt in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat ins Leben gerufen. Hier gibt es eine Mischung aus Bayerischer Lebensart, Musik, Kabarett, Theater und Literatur. © Westermann

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Wiesn-Ticker: Ein Hauch von Nichts! Sophia Thomalla präsentiert ihr schlüpfriges Wiesn-Outfit
Wiesn-Ticker: Ein Hauch von Nichts! Sophia Thomalla präsentiert ihr schlüpfriges Wiesn-Outfit
Oktoberfest 2018: Heftiger Regen am Sonntag, Fahrgeschäfte standen still - So wird der Montag
Oktoberfest 2018: Heftiger Regen am Sonntag, Fahrgeschäfte standen still - So wird der Montag
Erste Wiesn-Bierleiche trug sehr unpassendes Kostüm
Erste Wiesn-Bierleiche trug sehr unpassendes Kostüm
Sie trägt nichts als Schaum! Daniela Katzenberger postet vor Wiesn-Besuch pikantes Dusch-Foto
Sie trägt nichts als Schaum! Daniela Katzenberger postet vor Wiesn-Besuch pikantes Dusch-Foto

Kommentare