Lieblingsplatzerl für Genießer

Kleine Wiesn-Wirte: Zur Bratwurst

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Werner Hochreiter vor seinem ''Zelt'' zur Bratwurst.

München - Werner Hochreiter, der Bruder von Haxnbraterei-Wirt Dieter, leitet seit sechs Jahren das Zelt Zur Bratwurst mit 180 Plätzen auf zwei Etagen.

Wirte und Zelt: Mit seinem Bruder bewirtet er 365 Tage im Jahr den Biergarten am Viktualienmarkt und auf dem Christkindlmarkt ein Glühweinstadl. Seit 2007 bewirtet der erfahrene Gastronom seine Gäste in dem Zelt ''zur Bratwurst''. Zuvor trug das kleine Zelt den Namen ''Bratwurstglöckl am Dom''.

Vor einiger Zeit wurde das Zelt vergrößert, die Bühne ist jetzt mitten unter den Gästen im Erdgeschoss. Durch die Renovierung des Biergartens ist dieser jetzt unter anderem auch Rollstuhl gerecht und hat eine eigene Bar.

Essen und Getränke: Ausgeschenkt wird in dem Zelt von Hochreiter: Augustiner, Löwenbräu und Hacker-Pschorr. Doch auch Aperetiv-Liebhaber kommen auf ihre Kosten.

Als unverkennbare Spezialität des Zeltes gelten natürlich die am offenen Buchenholzfeuer gegrillten Rostbratwürstln, aber natürlich gibt es auch noch viele weiter wie: Weiß- und Stockwürste. Aber auch fleischlose Gerichte wie hausgemachte Käsespätzle gibt es in dem Zelt ''zur Bratwurst''.

Hinweis: Reservierungen für die Abende ab 18 Uhr sind für 2016 leider nicht mehr möglich.Allerdings gibt es noch eine Chance zur musikalischen Mittags-Wiesn, denn meist bekommt man dort wochentags bis 17 Uhr noch einen Platz auch ohne Reservierung.

Oktoberfest: Der große Zelt-Vergleich

Die einen wollen es wild und laut, die anderen lieber traditionell und gemütlich. Welches Festzelt für Ihren Oktoberfest-Besuch das passende ist, erfahren Sie in unserem großen Vergleich. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Das Armbrustschützenzelt stand schon im Jahr 1895 auf dem Oktoberfest, die Boxen und Balkone sind nach heimischen Tieren benannt: Von A wie Adler bis W wie Wildsau. Hier wird die Schützen- Tradition hochgehalten. In einem Zeltanbau gibt es eine 30 Meter lange Schießbahn, auf der seit 1935 während der Wiesn die Deutschen Armbrust-Meisterschaften stattfinden. © dpa
Oktoberfest Zelt-Vergleich
Im Zelt der ältesten Münchner Brauerei feiern vor allem Münchner sich selbst und die bayerische Gemütlichkeit. Nur hier wird das Bier noch aus traditionellen Holzfässern gezapft, den Hirschen. Doch auch im Augustiner tanzt man auf den Bierbänken, die rund 6000 Besuchern Platz bieten. © dpa
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Das Pschorr-Traditionszelt Bräurosl ist nach der Tochter des früheren Brauereibesitzers Pschorr benannt. Auch dort geht es weitgehend urig und gemütlich zu - mit Ausnahme des ersten Wiesn- Sonntags. Dann feiern hier tausende Homosexuelle den „GaySunday“. © dpa
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Bei der Fischer Vroni feiern gerne ältere Gäste, aber auch Touristen. In diesem vergleichsweise kleinen Zelt gibt es eine bayerische Spezialität, die sich kein Wiesn-Besucher entgehen lassen sollte: leckeren Steckerlfisch, Fisch am Stock. © dpa
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Ziemlich jugendlich ist das Publikum im Hacker-Festzelt „Himmel der Bayern“. Mit seiner weiß-blauen Decke und kleinen Wölkchen gilt es als eines der schönsten Zelte auf der Wiesn. © dpa
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Es ist eins der größten und sicherlich das lauteste Zelt: Im Hofbräu-Festzelt treffen sich vor allem Touristen aus aller Welt, die das Bier schon im Hofbräuhaus kennen und lieben gelernt haben. Hier wird getrunken, getanzt und gesungen. Aus dem Zelt dröhnt schon am frühen Morgen, bevor die Musik anfängt, Grölen über den Festplatz. © dpa
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Nirgendwo geht es exklusiver zu als in Käfer's Wiesnschänke. Fußballstars vom FC Bayern, Verona Pooth und Ralph Siegel - die Promi-Dichte ist hoch. Im Käfer-Zelt gibt es neben Bier auch Wein und Champagner. © dpa
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Ein großer Löwe über dem Eingang brüllt „Löööööwenbrääääu“ und zieht damit Einheimische und „Zuagroaste“ gleichermaßen an. Mit mehr als 8000 Plätzen gehört die Festhalle zu den größeren Zelten. Hier heißt es: Gaudi für jeden, egal woher, egal wie alt. © dpa
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Wo jahrzehntelang Promis im Hippodrom feierten, steht nun der Marstall. Vieles ähnelt im Marstall allerdings dem Vorgänger: Champagnerbar, Tischdecken und erlesene Speisekarte - vom Tartar vom Wagyu-Ochsen über Hendl und Backerl vom Milchkalb bis zum veganen Holzfäller-Tofu-Pflanzerl. Ob sich davon auch wieder Promis von Beckenbauer bis Heino anziehen lassen, muss sich erst noch zeigen. © dpa
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In der Ochsenbraterei geht es zünftig zu. Seinen Namen hat das Zelt von dem großen Ochsen am Spieß, der nicht nur Dekoration über dem Eingang, sondern auch die wichtigste Attraktion im Innern dieses Festzelts ist. Seit fast 130 Jahren werden hier jedes Jahr ganze Ochsen am Stück gebraten. Auf einer großen Tafel lesen die Gäste den Namen des Ochsen, der sich gerade am Spieß dreht. © dpa
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Zur Jubiläums-Wiesn 2010 leistete sich die Paulaner-Brauerei einen kompletten Neubau. Als erstes Festzelt bekommt das Winzerer Fähndl eine zentrale Bierversorgung: Eine Ringleitung im Boden garantiert, dass der Bierfluss nicht ins Stocken gerät. © dpa
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Im Schottenhamel wird das größte Volksfest der Welt traditionell eröffnet. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) stach dort alle Jahre wieder vor den Augen der bayerischen Politprominenz das erste Fass an, in diesem Jahr ist zum ersten Mal sein OB-Nachfolger Dieter Reiter (SPD) dran. In den Tagen nach dem Anstich strömen überwiegend junge, feierfreudige Menschen aus München und Umgebung in das Zelt. © dpa
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Auch im Schützenzelt werden urbayerische Gemütlichkeit und Feierfreude in Ehren gehalten. Zum Löwenbräu-Bier wird die Spezialität des Hauses serviert: in Malzbier gebratenes Spanferkel. © dpa
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Im Weinzelt liegt der Fokus - wie der Name schon sagt - nicht auf dem Bier. Dort gibt es kein Helles in Maßkrügen, sondern nur Weißbier, Wein und Champagner. Gesungen und gefeiert wird hier trotzdem. „Fesche Madln haben ihren Spaß an den vielen Bars und fesche Burschen an den Madln“, wirbt die Homepage. © dpa
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Zünftige Blasmusik und Alt-Münchner Schmankerl: Hier kommen traditionsbewusste Gäste auf ihre Kosten, denen Landhaus-Mode und Mini-Dirndl ein Gräuel sind. Trachtler, Schuhplattler und Goaßlschnalzer sorgen für „griabige“ (gemütlich-kernige) Stimmung. © dpa
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Zum 200-jährigen Jubiläum des Oktoberfestes 2010 wurde das Herzkasperl-Festzelt in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat ins Leben gerufen. Hier gibt es eine Mischung aus Bayerischer Lebensart, Musik, Kabarett, Theater und Literatur. © Westermann

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